UPS setzt Elektro-Transporter von Arrival ein

Der Paketdienstleister UPS will in zwei europäischen Städten eine weitere elektrische Liefer-Flotte auf die Straße bringen: In London und Paris sollen 35 Leichtbau-Transporter zum Einsatz kommen: vernetzt und lokal emissionsfrei.

Gemeinsame Entwicklung der Transporter seit 2016

Das Projekt soll noch in 2018 mit dem englischen Technologieunternehmen Arrival realisiert werden. Die kompakten E-Transporter haben eine Reichweite von etwa 240 Kilometern. Ein intelligentes Assistenz-System soll außerdem die Fahrsicherheit erhöhen. Eine großflächige Fensterfront erhöht die Übersichtlichkeit für den Fahrer – und die Sicherheit für andere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und Fußgänger.

Von einer „bahnbrechenden Zusammenarbeit“ spricht Luke Wake, Leiter für Fahrzeugtechnik bei UPS. „Wir tragen dazu bei, die Nachfrage nach disruptiven Antriebstechnologien zu steigern. Das Ergebnis ist eine sicherere und sauberere Flotte für die Gemeinden, in denen wir ausliefern." Über zwei Jahre lang habe man mit Arrival an verschiedenen Prototypen gearbeitet.

UPS in Sachen eMobility umtriebig

Erst im Februar 2018 hatte der amerikanische Paketdienstleister die Entwicklung eigener elektrisch betriebener Lieferwagen angekündigt. Im vergangenen Dezember hatte UPS 125 Elektro-Trucks bei Tesla bestellt. Auch in Sachen Ladeinfrastruktur blieb der Logistik-Konzern nicht untätig:  In seinem Londoner Zentrallager  hat UPS eine Smart Charging Software installiert: sie erkennt, welche Route die Elektro-Lieferwagen am nächsten Tag fahren. Die Aufladung erfolgt dann in Abhängigkeit von der berechneten Batterieanforderung.

Nach Angaben von UPS sind weltweit bereits mehr als 9.000 Ausliefer-Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechniken im Einsatz. Davon sind 300 Einheiten als reine Elektrofahrzeuge in Europa und in den USA unterwegs, sowie 700 Plug-In-Hybride. (aho)

 

Quelle: ups.com

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(© iStock.com / adventtr)

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öffentlich zugängliche Ladepunkte sind derzeit (Stand 30. Dezember) im BDEW-Ladesäulenregister erfasst. Davon sind 12 Prozent Schnelllader. Ende Juli 2018 waren es noch rund 13.500 Ladepunkte.

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