Elektroflugzeug AIRTEC

Von heute an bis zum 26. Oktober tauschen sich am  Munich Airport Business Park (MABP) in Hallbergmoos im Rahmen der AIRTEC 2017 drei Tage lang Luftfahrtexperten und Hersteller über künftige Entwicklungen der Branche aus. Elektroflugzeuge, 3D-Druck, Digitalisierung und Virtuelle Realität (VR) bestimmen die Gesprächsthemen.

Digitalisierung, elektrisches Fliegen, 3D-Druck und Virtuelle Realität (VR)

Ob intelligentere Gepäckabfertigung, schnellere Koordination der Passagiere oder wirtschaftlichere Frachtlogistik: Die digitale Transformation hat in der Luft- und Raumfahrtbranche längst Einzug gehalten und wird das Fachpublikum bei der AIRTEC bei Gesprächen und Vorträgen beschäftigen. Durch die Digitalisierung werde nicht zuletzt das autonome Fliegen weiter vorangetrieben, so die Veranstalter.

„Der Digitalisierung wird das Potenzial einer enormen Effizienzsteigerung zugerechnet, die angesichts eines schnell wachsenden Flugverkehraufkommens dringend erforderlich ist. So sollen Flugzeuge künftig eigenständig die effizienteste Route wählen"

- Ralf Banitzki, Sales Director bei der Groupe Latécoère

3D-Druckern komme beim technologischen Wandel in der Luft-und Raumfahrtbranche eine Schlüsselrolle zu. Durch sie lassen sich innerhalb kürzester Zeit Ersatzteile für Flugzeuge konzipieren oder auch einzelne Bauteile in bestehenden Flugzeugen optimieren. So können etwa durch geringe Gewichtseinsparungen große Mengen an Kohlenstoffdioxid eingespart werden. Mit herkömmlichen Triebwerken oder alternativen Kraftstoffen allein werde die Luftfahrtindustrie die Umweltschutzauflagen bei künftig immer mehr Flugzeugen nicht erfüllen können, sind sich die Beteiligten einig.

 

Video: Weltrekord-Elektromotor absolviert Erstflug (© Siemens)

 

Während kleinere Elektro-Flugzeuge bereits produziert wurden, etwa ein Zweisitzer von Airbus, den sogenannten E-Fan, oder der E-Genius des Stuttgarter Institut für Flugzeugbau, plant Easy-Jet zusammen mit dem US-Startup Wright Electric ein elektrisches Passagierflugzeug für 220 Fluggäste mit einer Reichweite von rund 540 Kilometern. Das E-Flugzeug soll in zehn Jahren einsatzbereit sein. Auch Virtual Reality (VR) gewinnt in der Luft- und Raumfahrt immer mehr an Bedeutung. So können Experten Flugzeuge künftig virtuell entwickeln und testen. Ferner können Piloten in Ausbildung realitätsnahe Flugsimulationen in Extremsituationen durchlaufen, ohne sich tatsächlich in Gefahr zu begeben.

 

Quelle: scrivo PublicRelations

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(© iStock.com / adventtr)

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