Batterie & Brennstoffzelle

THM Teambesprechung

Lithium-Ionen-Batterien, die zum Beispiel in Elektrofahrzeugen eingesetzt werden, verlieren im Lauf der Zeit an Leistungsfähigkeit und müssen ersetzt werden. Wie dieser Prozess verlangsamt werden kann, untersucht die Technische Hochschule Mittelhessen am Fachbereich Informationstechnik – Elektrotechnik - Mechatronik in Friedberg. Leiter des Forschungsprojekts ist Prof. Dr. Alexander Kuznietsov vom Kompetenzzentrum für Automotive, Mobilität und Materialforschung. Kooperationspartner ist die Firma BE Power in Fernwald. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 385.000 Euro.

Quantron Energon Hydrogen Heavy Duty

Ab sofort bietet die Quantron AG auch Lösungen für Unternehmen und Kommunen, die Wasserstoff-Nutzfahrzeuge einsetzen möchten und beendet damit die Debatte um den Prototypen-Status dieser Fahrzeuge. Der Energon ist der Erste von Weiteren in der kommenden Brennstoffzellen-Product Range von Quantron. Der Start der Serienproduktion ist für Mitte 2022 geplant.

Batteriesystem Fraunhofer IWU

Der schwedische Nutzfahrzeughersteller SCANIA nutzt neuartige Verkleidungen aus Metallschaum für die Batterien seiner Lastkraftwagen mit Elektroantrieb. Er greift dabei auf eine Technologie zurück, die aus einer Kooperation des Fraunhofer IWU mit dem Unternehmen Havel metal foam GmbH hervorgegangen ist. Elektroantriebe werden damit deutlich sicherer und umweltverträglicher, denn Metallschaum ist sehr leicht und bei Unfällen zugleich äußerst stabil. Er erleichtert außerdem die Temperaturregulierung und ist zu einhundert Prozent recyclingfähig. In einem Test prüft SCANIA nun Seitenabdeckungen aus Aluminium-Metallschaum auf ihre Eigenschaften unter realen Bedingungen.

Akasol

Die AKASOL AG („AKASOL”; das „Unternehmen“; ISIN DE000A2JNWZ9), ein führender deutscher Entwickler und Hersteller von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen, hat die Woll Maschinenbau GmbH, ein sehr erfahrenes und weltweit tätiges Unternehmen aus Saarbrücken, mit der Entwicklung und Lieferung hochautomatisierter Produktionsanlagen für die Gigafactory 1 an ihrem neuen Standort in Darmstadt beauftragt.

Lithium-Batterypack

Angesichts des eMobility-Booms stehen die Hersteller von Batteriesystemen vor der Herausforderung, schnell Produkte auf den Markt zu bringen, ohne die zukünftigen Trends und Bedarfsmengen zu kennen. Hier punktet der Mess- und Testsystemspezialist SMART TESTSOLUTIONS mit seinem modularen Entwicklungsansatz. Das Ergebnis sind Tester für  Batteriesysteme, die sich ohne grundlegende Umbauten auf andere als die zunächst vorgesehenen Prüflinge umrüsten lassen. Es müssen lediglich einzelne Module ausgetauscht werden.  

SMART TESTSOLUTIONS ist im eMobility-Umfeld vor allem für seine Systeme zur Zellspannungsüberwachung an Brennstoffzellen (Cell Voltage Monitoring / CVM) bekannt. Darüber hinaus entwickelt das Stuttgarter Unternehmen Testsysteme für andere eMobility-Anwendungen – zum Beispiel den End-of-Line-Test von kompletten Batteriesystemen. Dabei kommen je nach
Kundenwunsch sowohl die eigenen hochvoltfähigen Systembaugruppen zur Messwerterfassung, Last- und Sensorsimulation als auch Fremdkomponenten zum Einsatz.

Allen Testsystemen gemeinsam ist in der Regel ein modularer Ansatz: Stromversorgung, Sicherheitstechnik sowie Komponenten wie Isolationswächter und -messgeräte, Spannungs- und Strommesskomponenten werden getrennt vom Anwendungsmodul im Testsystemschrank untergebracht und verdrahtet. „Definierte Sicherheitsmechanismen sorgen dafür, dass auch
bei einer potenziellen Fehlbedienung des Testsystems keine Gefahr für Leib und Leben auftritt“, betont Norbert Witteczek, bei SMART TESTSOLUTIONS für den Produktbereich Testsysteme zuständig, die besondere Bedeutung der Sicherheit bei Hochvoltanwendungen. „Hier arbeiten wir immer eng mit unseren Kunden und den Anwendern zusammen“.

Im Anwendungsmodul schließlich sind alle Funktionen und Verschaltungen untergebracht, die abhängig vom jeweiligen Prüfling sind und gegebenenfalls geändert werden müssen. „Wenn später ein anderer Prüfling mit geänderter Prüfanschaltung getestet werden soll, reicht es aus, dieses Modul zu ersetzen ohne das System grundlegend neu zu verdrahten. Alle anderen Komponenten bleiben erhalten“, erläutert Witteczek den Vorteil der modularen Bauweise.

Quelle: Smart Testsolutions GmbH

 

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