Autonome E-Shuttles nehmen Betrieb in Berlin auf

Die im Sommer 2017 vorgestellten autonomen Kleinbusse der Berliner Charité sind seit heute im Fahrgastbetrieb. Das Projekt "Stimulate", mit dessen Hilfe die Umwelt- und Lebensqualität in Berlin erhöht werden soll, wird vom Bundesumweltministerium mit 3,2 Millionen Euro gefördert.

Flexible Mobilität in Berlin durch autonome Kleinbusse

Patienten, Mitarbeitende und Besucher kommen an der Charité Berlin künftig mit autonom fahrenden Elektro-Bussen an ihr Ziel. In den Anlagen des Charité Campus Berlin-Mitte und am Virchow-Klinikum in Berlin werden in Zukunft vier intelligente Mini-Busse mit maximal 12 km/h emissionsfrei und elektrisch das Haltestellennetz bedienen. Das Vorhaben „STIMULATE“ („Stadtverträgliche Mobilität unter Nutzung elektrischer automatisierter Kleinbusse“) ist ein bis zum Frühjahr 2020 laufendes Gemeinschaftsprojekt der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit der Charité und dem Land Berlin und wird vom Bundesumweltministerium mit 3,2 Millionen Euro gefördert.

„Wir wollen erforschen, ob man mit diesem Ansatz mehr Menschen zum Umstieg auf den ÖPNV bewegen und so die Umwelt entlasten kann. Dabei geht es auch um die Frage, inwieweit Fahrgäste autonomes Fahren akzeptieren, um daraus für den weiteren Einsatz solcher Fahrzeuge zu lernen. Digital vernetzte, emissionsfreie Mobilität bietet eine große Chance, Umwelt- und Lebensqualität in Stadt und Land mit flexibler Mobilität zu verbinden",

so Bundesumweltministerin Svenja Schulze.

Während die Charité die Straßen- und Ladeinfrastruktur zur Verfügung stellt, übernimmt die BVG die Verantwortung für den Betrieb der autonom fahrenden Fahrzeuge. Charité und Berliner Senatsverwaltung werden zudem eine Studie zur Kundenakzeptanz durchführen.

Hightech im Kleinbus Format Stimulate charite

Die autonomen Kleinbusse der Hersteller Easymile und Navya bieten Sitzplätze für elf bzw. sechs Fahrgäste. (© Charité/Gudath)

Zunächst werden die Busse noch Begleitpersonal an Bord haben, ab Frühjahr 2019 soll dann aber ein vollkommen fahrerloser Betrieb getestet werden. Die zwei Charité-Standorte sind aufgrund der großen Testfläche und der Abgrenzung vom öffentlichen Straßenland gut für den Testbetrieb geeignet.

Es ist nicht das erste Projekt in Deutschland mit selbstfahrenden E-Shuttles: Im Oktober 2017 hat der erste autonome Linienbus "ioki" der Deutschen Bahn Premiere in Bad Birnbach gefeiert. (sih)

 

Quellen: Bundesumweltministerium / Charité Berlin

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