Boeing 787 Dreamliner

Der Flugzeughersteller Boeing wird mit japanischen Unternehmen, Universitäten und der Regierung zusammenarbeiten, um elektrisch angetriebene Flugzeuge zu entwickeln.

Netzwerk an Kooperationspartnern

Boeing entwickelt einem Bericht von Nikkei Asian Review zufolge Technologien für leichtgewichtige Flieger der nächsten Generation, die elektrische Antriebe verwenden. Zu den Partnern des Konzerns wird demnach Mitsubishi Heavy Industries gehören, ein Unternehmen, das unter anderem die Flügel für den 787 Dreamliner und Rumpfkomponenten für die Boeing 777X montiert. Mit GS Yuasa, einem Hersteller von Akkumulatoren wird für die Flugzeugbatterien kooperiert. Sinfonia Technology und Tamagawa Seiki sollen ihr Know-how im Bereich der kleinen Motoren zur Verfügung stellen. Die Kyushu University und das National Institute of Advanced Industrial Science and Technology werden ebenfalls an der Motorenentwicklung beteiligt sein.

Mit Carbon

Um darüber hinaus ein geringeres Gewicht der Flieger zu gewährleisten, wird Boeing laut Nikkei Asian Review mit Toray Industries, einem Anbieter von Kohlenstofffasern, kooperieren. Gemeinsam wollen die beiden Konzerne neue Materialien entwickeln, die kostengünstig und einfach in der Massenproduktion sind.

Und nicht zuletzt soll die automatisierte Produktion gemeinsam mit Mitsubishi Heavy, Kawasaki Heavy Industries und Subaru aufgebaut werden. Kawasaki fertigt den Rumpf für den 787 Dreamliner in einem Werk in Japan. Mitsubishi Heavy arbeitet mit dem Industrieroboterhersteller Fanuc zusammen, um die Montage zu automatisieren. Kawasaki Heavy hat ebenfalls Kenntnis bei der Robotertechnologie in der Flugzeugproduktion. Technik aus dem Bereich des Internets der Dinge und künstliche Intelligenz sollen ebenfalls dabei helfen, die Herstellung zu automatisieren.

Auch das Japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie wird dem Medienbericht zufolge zu den Kooperationspartnern gehören und Boeing bei den Verbindungen zur  japanischen Industrie und Wissenschaft unterstützen. Japan verspricht sich von idem Engagement einen Sprung im Bereich sowohl im Flugzeugbau als auch bei der Elektromobilität fürs eigene Land. (khof)

Quelle: Nikkei Asian Review

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