Lithium-Ionen-Batterie ist der Oberbegriff für Akkumulatoren auf der Basis von  Lithium. Sie speichern Strom in einem chemischen Prozess in Lithium-Atomen. Die Hauptkomponenten der Batteriezellen sind die positiv geladene Elektrode (Kathode) aus Lithium-Metalloxid, die negativ geladene Elektrode (Anode) aus Graphit und eine Trenn-Membran, die nur Lithium-Ionen durchlässt. Beim Laden der Batterie wandern die Ionen von der Kathode zur Anode. Beim Entladen nehmen sie den umgekehrten Weg, bei dem Strom freigesetzt wird.

Lithium-Ionen-Batterien sind der derzeit leistungsfähigste Batterietyp, der sich durch eine hohe Energiedichte auszeichnet, temperaturbeständig ist, eine konstante Spannung bei der Entladung und fast keinen Memory-Effekt aufweist. 

Einsatzgebiete sind tragbare Geräte mit hohem Energiebedarf, für die leichte und kompakte Akkus benötigt werden wie z.B. Handys, Kameras oder Notebooks. Für die  Elektromobilität dienen sie als Energiespeicher für E-BikesPedelecs, Elektro-Roller und -Autos sowie Hybridfahrzeuge.  

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Forscher sind sich sicher: Die Zukunft der Kraftstoffe ist synthetisch. Statt aus Erdöl werden sie aus Fetten, Erdgas oder Strom hergestellt. Der Effekt: deutlich weniger Schadstoffe. Kritiker allerdings warnen: Für eine echte Verkehrswende taugen sie allein nicht. "planet e." geht der Frage nach, ob synthetische Kraftstoffe das Zeug zum Öko-Sprit der Zukunft haben.