Ein E-Bike ist ein Zweirad mit Elektromotor, das auch ohne Pedaltritt fahren kann. Wie ein Mofa wird es durch einen Hebel oder einen Schaltknopf  beschleunigt. Falls der Motor des E-Bikes maximal 500 Watt leistet und das Rad eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h nicht überschreiten kann, gilt das E-Bike rechtlich als Leichtmofa. Für höhere Geschwindigkeiten muss der Fahrer dann selbst in die Pedale treten. Für solche E-Bikes besteht keine Helmpflicht. 

Ein schnelleres E-Bike (Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h) gilt rechtlich als Kleinkraftrad. In diesem Fall braucht der Fahrer einen Helm. E-Bikes, die ohne Pedaltritt schneller als 45 km/h fahren können, gelten rechtlich als Motorrad.

In jedem Fall benötigt ein E-Bike ein Versicherungskennzeichen und eine Betriebserlaubnis. Der Fahrer muss einen Führerschein jeglicher Art haben, mindestens also eine Mofa-Fahrerlaubnis. 

Das E-Bike ist zu unterscheiden vom Pedelec und vom S-Pedelec.

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(© iStock.com / adventtr)

Am 4. April in München dreht sich im Seminar "Elektromobilität für Unternehmen" alles um Elektrofahrzeuge und Lademöglichkeiten in Betrieben - rechtliche und wirtschaftliche Fragestellungen inklusive.

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Tausend Euro wird das Elektro-Motorrad von Harley Davidson, die Livewire, voraussichtlich für deutsche Kunden kosten. Ab April 2019 werden Bestellungen europäischer Kunden entgegengenommen, die ersten Auslieferungen erfolgen dann im vierten Quartal dieses Jahres.

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Hier stellen wir interessante, kurze Videos zum Thema Elektromobilität und Energie aus dem World Wide Web vor.

"Small but not exclusively “urban”, affordable but rewarding, stripped to the bone, without ever making you look cheap": so bewirbt Fiat seinen Konzeptstromer Concept Centoventi, der nach dem "Plug and Play"-Prinzip aufgebaut ist. Ob das Fahrzeug in Serie geht, steht noch in den Sternen.