Ein E-Bike ist ein Zweirad mit Elektromotor, das auch ohne Pedaltritt fahren kann. Wie ein Mofa wird es durch einen Hebel oder einen Schaltknopf  beschleunigt. Falls der Motor des E-Bikes maximal 500 Watt leistet und das Rad eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h nicht überschreiten kann, gilt das E-Bike rechtlich als Leichtmofa. Für höhere Geschwindigkeiten muss der Fahrer dann selbst in die Pedale treten. Für solche E-Bikes besteht keine Helmpflicht. 

Ein schnelleres E-Bike (Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h) gilt rechtlich als Kleinkraftrad. In diesem Fall braucht der Fahrer einen Helm. E-Bikes, die ohne Pedaltritt schneller als 45 km/h fahren können, gelten rechtlich als Motorrad.

In jedem Fall benötigt ein E-Bike ein Versicherungskennzeichen und eine Betriebserlaubnis. Der Fahrer muss einen Führerschein jeglicher Art haben, mindestens also eine Mofa-Fahrerlaubnis. 

Das E-Bike ist zu unterscheiden vom Pedelec und vom S-Pedelec.

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Unser Veranstaltungs-Tipp

Ladeinfrastruktur ko

(© iStock.com / adventtr)

"Kompaktwissen Elektromobilität" - bei diesem zweitägigen Seminar des VDI Wissensforums vom 21.-22. Januar in Düsseldorf ist der Name Programm. Die ganzheitliche, praxis­bezogene und herstellerunabhängige Perspektive mit den wichtigsten Themen rund um die E-Mobilität steht im Mittelpunkt.

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öffentlich zugängliche Ladepunkte sind derzeit (Stand 30. Dezember) im BDEW-Ladesäulenregister erfasst. Davon sind 12 Prozent Schnelllader. Ende Juli 2018 waren es noch rund 13.500 Ladepunkte.

Video-Fundstück

Hier stellen wir interessante, kurze Videos zum Thema Elektromobilität und Energie aus dem World Wide Web vor.

Bamberg testet als erste deutsche Stadt ein E-Scooter Verleihsystem. Falls der Test reibungslos verläuft, sollen die Roller noch im Frühjahr zugelassen werden. Der Bayrische Rundfunk hat Passanten auf der Straße die elektrischen Kleinfahrzeuge testen lassen.