Der amerikanische E-Auto-Pionier Tesla hat angekündigt, noch in diesem Jahr die europaweit größte Ladestation für Elektroautos in Betrieb zu nehmen. Nahe der schwedischen Grenze am stillgelegten Flughafen Rygge soll die Superstation mit über 40 Ladepunkten entstehen.

Eine Ladestation in ähnlicher Größenordnung gibt es derzeit nur in China und Kalifornien. Gerüchte über den Bau der Tesla-Ladestation in Rygge sind bereits seit Juli im Umlauf. Jetzt hat der Kommunikationschef von Tesla Norwegen, Even Sandvold Roland, die Pläne bestätigt. Die Supercharger-Station soll neben einer bereits existierenden Ladestation gebaut werden, wo E-Autos anderer Marken aufgeladen werden können. "Wir bauen unsere Ladestationen entlang wichtiger Routen. Gerade lange Autofahrten sollen so einfach wie möglich gemacht werden", sagte Roland. Das Grundstück für die Tesla-Ladestation liegt etwa 70 Kilometer südlich von Oslo an der Bundesstraße E6, die auch nach Göteborg (Schweden) führt.

Norwegen ist aktuell nicht nur in Europa, sondern auch weltweit das Land mit der höchsten Elektroauto-Quote. Im Sommer diesen Jahres stellten reine Elektroautos bereits knapp 30 Prozent der Neuzulassungen.

 

Quelle: Business Portal Norwegen / electrek.co

 

 

0
0
0
s2smodern

Unser Veranstaltungs-Tipp

Ladeinfrastruktur ko

(© iStock.com / adventtr)

Im dem Seminar "Leistungselektronik für Elektro- und Hybridfahrzeuge" lernen Teilnehmner die Herausforderungen bei Leistungsmodulen und Invertern für die Elektrotraktion kennen. Auch aktuelle Lösungen und Entwicklungen bei Aufbautechnologien und Bauelementen werden diskutiert - am 26. und 27. Februar in München.

Mehr Infos zum Event

Zahl der Woche

Elektromobilität Zahl der Woche

7

Prozent Stellenabbau hat Tesla-Chef Elon Musk in einer Firmenmail vom 18. Januar angekündigt. "There isn't any other way", schreibt Musk darin.

Video-Fundstück

Hier stellen wir interessante, kurze Videos zum Thema Elektromobilität und Energie aus dem World Wide Web vor.

Forscher sind sich sicher: Die Zukunft der Kraftstoffe ist synthetisch. Statt aus Erdöl werden sie aus Fetten, Erdgas oder Strom hergestellt. Der Effekt: deutlich weniger Schadstoffe. Kritiker allerdings warnen: Für eine echte Verkehrswende taugen sie allein nicht. "planet e." geht der Frage nach, ob synthetische Kraftstoffe das Zeug zum Öko-Sprit der Zukunft haben.