US-Forschungsallianz arbeitet an Superschnellader

In der ehemaligen Autoindustrie-Hochburg Detroit im US-Bundesstaat Michigan will ein Ladebündnis aus Industrie, Wissenschaft und Politik ein High-Tech-Schnellladegerät für Elektroautos entwickeln. Mit an Bord ist unter anderem General Motors.

Ladeleistung von 400 kW

Der XFC (Extreme Fast Charger) soll Fahrzeugen, die über eine entsprechende Ladekapazität verfügen, in weniger als 10 Minuten eine Reichweite von 290 Kilometern ermöglichen. Mit einer Ladeleistung von 400 kW würde der XFC neue Maßstäbe in der Ladetechnologie setzen. Das Gerät soll außerdem eine Ladeeffizienz von bis zu 96,5 Prozent mitbringen sowie viermal leichter und nur halb so groß wie ein konventioneller Schnelllader sein. Der erste Prototyp wird für 2020 erwartet.

„Wir sind mehr als bereit, einen neuen Standard in Sachen Schnellladetechnologie für Elektroautos zu setzen“, sagte M.S. Huang, Vorsitzender von Delta Electronics Americas, zum Start des Projekts am 30. August. Das in Taiwan ansässige Technologieunternehmen Delta Electronics wird die Federführung bei der XFC-Entwicklung übernehmen.

Neben dem US-Autokonzern General Motors beteiligen sich das in Detroit ansässige Energieunternehmen DTE Energy, das Center for Power Electronics Systems (CPES) der Virginia Tech University, NextEnergy, die Michigan Agency for Energy sowie die Nachhaltigkeitsbehörde der Stadt Detroit an der Forschungsallianz.  Das amerikanische Energieministerium trägt die Hälfte der Projektkosten und schießt insgesamt 3,5 Millionen US-Dollar zu. (aho)

 

Quelle: Delta Electronics Americas

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