Deutsche Post autonome Lieferfahrzeuge

Gemeinsam mit dem kalifornischen Grafikprozessoren-und Chipsätzen-Hersteller Nvidia will die Deutsche Post im kommenden Jahr autonom fahrende Zustellfahrzeuge testen. Die ersten Testobjekte sind die elektrischen StreetScooter der Deutschen Post.

Künstliche Intelligenz: Sehen- Denken - Handeln

Mit an Bord ist auch der Autozulieferer ZF, der gemeinsam mit NVIDIA die entsprechenden Self-Driving-Komponenten liefert - multiple Sensoren wie Kameras, Lidar ( Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung) und Radar. Damit sollen die Transporter sich sicher fortbewegen, einer festgelegten Route folgen und selbst parken können. Das gesamte System folge der Logik "sehen-denken-handeln", erklärt Stefan Sommer, Chef des Autozulieferers ZF.

Die Fähigkeit der Fahrzeuge, selbständig Pakete bis zu ihrem finalen Bestimmungsort zu liefern, solle den Fahrer aber keineswegs obsolet machen, sondern ihn "effizienter arbeiten lassen", heisst es. Konkret heisst das: die Fahrzeuge sollen dem Paketfahrer folgen können, sodass sich zeitraubendes Ein-und Aussteigen vor jedem Hauseingang erübrigt.

Jensen Huang, Gründer und Chef von NVIDIA, spricht bereits von einer "Umformung" der kommerziellen Logistikbranche. In einer Zeit, wo Online-Shopping immer populärer würde, sei künstliche Intelligenz in Fahrzeugen der Schlüsselaspekt auf dem letzten Lieferabschnitt. Die Lieferung könne unabhängig vom Personalstand und Tageszeit erfolgen und sei in den Elektro-Transportern auch noch leise und emissionsfrei. Auch eine mobile Packstation wäre zukünftig denkbar: Der selbstfahrende Transporter fährt vor die Haustür, der Kunde wird via Smartphone benachrichtigt und kann dann mit einem PIN sein Paket aus dem Transporter nehmen.

Sollte das Pilotprojekt erfolgreich sein, könnten in der Folge über 3.400 StreetScooter der Deutschen Post mit der Robotertechnik ausgerüstet werden.

 

Quelle: nvidia.com / verkehrsrundschau.de

 

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