Mercedes EQ läuft in Frankreich vom Band

Mercedes-Benz erweitert seine Fertigungskapazitäten für Elektrofautos in Europa: Im lothringischen Hambach soll ein neuer Kompakt-Stromer unter der neuen Produkt- und Technologiemarke EQ gefertigt werden.

500 Millionen Euro Investition

„Wir haben vor 20 Jahren mit der Einweihung des smart Werks im lothringischen Hambach ein beispielhaftes deutsch-französisches Projekt gestartet. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt und bringen erstmals in unserer über 100-jährigen Geschichte die Produktion von Mercedes-Benz nach Frankreich. Mit dem kompakten EQ-Modell aus Hambach setzen wir unsere Elektro-Offensive fort“, sagt Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter von Mercedes-Benz Cars.

Die Vorbereitungen für das neue Elektro-Modell in Hambach starten in Kürze. Ingesamt 500 Millionen Euro sollen in das Werk und die Produktion fließen: neue Werkshallen werden benötigt, und die Technologie für den Karosseriebau und die Oberflächenbehandlung wird optimiert.  

Aktueller Fertigungsstandort für smart

Das Hambacher Werk wurde am 27. Oktober 1997 vom damaligen französischen Staatspräsident Jacques Chirac und dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl eingeweiht. Aktuell laufen dort mit dem smart EQ fortwo coupé und dem smart EQ fortwo cabrio zwei Elektro-Fahrzeuge vom Band.

Bis 2022 will Mercedes-Benz mehr als zehn Elektro-Pkw auf den Markt bringen: in allen Segmenten von smart bis zum großen SUV. Das Unternehmen geht davon aus, dass in 2025 der Anteil der Elektromodelle am Gesamtabsatz von Mercedes-Benz zwischen 15 und 25 Prozent liegen wird. Ab 2020 wird die Marke smart in Europa und den USA nur noch Elektrofahrzeuge anbieten. (aho)

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