Opel Grandland X Hybrid4

Opels SUV Grandland X  bekommt in einer Plug-In-Hybrid-Version einen Allradantrieb verpasst. In den nächsten Wochen soll der Verkaufsstart des Grandland X Hybrid4 eingeläutet werden. Die Auslieferungen beginnen voraussichtlich Anfang 2020.

300 PS stark

Die neue allradgetriebene Plug-In-Hybrid-Variante des Grandland X ergänzt das Opel-SUV-Portfolio aus Grandland X, Crossland X und Mokka X . Angetrieben wird das Fahrzeug von einem 1,6‑Liter-Turbobenziner und zwei Elektromotoren, die eine Systemleistung von bis zu 300 PS bieten. Der 147 kW/200 PS starke 1,6-Liter-Turbobenzin-Direkteinspritzer erfüllt die Euro 6d-TEMP-Norm. Die zwei Elektromotoren bieten jeweils 80 kW/109 PS. Der Front-Elektromotor überträgt seine Kraft über eine elektrifizierte Achtstufen-Automatik auf die Vorderräder. Der zweite Elektromotor und das Differenzial sind in Hinterachse integriert. Das 1,6-Liter-Benzinaggregat soll Fahrten mit mittlerer und hoher Geschwindigkeit abdecken, der Elektroantrieb bei niedrigerem Tempo zum Einsatz kommen.

In 1:50 h vollständig aufladen

Die 13,2 kWh-Lithium-Ionen-Batterie lässt das Fahrzeug bis zu 50 Kilometer gemäß WLTP rein elektrisch (60 Kilometer gemäß NEFZ) fahren. Aufgeladen wird über den 3,3 kW-On-Board-Charger (optional auch mit 6,6 kW). Die Batterie ist unter den Rücksitzen installiert. Die Ladezeit hängt von der Art des verwendeten Ladegeräts ab. Neben dem im Lieferumfang des Fahrzeugs enthaltenen Kabel zum Laden über eine Haushaltssteckdose bietet Opel Geräte zum Schnellladen an öffentlichen Stationen und Wallboxen zu Hause an. So soll sich beispielsweise der Akku bei einer 7,4-kW-Wallbox in rund einer Stunde und 50 Minuten vollständig aufladen lassen. Free2Move Services, die Mobilitätsmarke der Groupe PSA (zu der die Marken Citroën, DS, Opel, Peugeot und Vauxhall gehören), bietet zudem spezielle Lösungen für Elektrofahrzeuge an. Das Angebot umfasst unter anderem einen Ladepass, der den Zugriff auf mehr als 85.000 Ladepunkte in Europa ermöglicht.

„One Pedal Driving“

Beim Bremsen oder bei der Geschwindigkeitsabnahme erzeugte Energie wird zurückgewonnen. Sie kann sofort genutzt oder in der Batterie gespeichert werden. Zur maximalen Energierückgewinnung kann der Fahrer auf „Regeneration on Demand“ wechseln. Das Schleppmoment des E-Motors ist dann so hoch, dass kein Bremspedal betätigt werden muss. Das Auto wird im normalen Verkehr von selbst langsamer – bis hin zum Stillstand. Der Grandland X Hybrid4 lässt sich so über das Gaspedal steuern beziehungsweise bremsen lassen, das so genannte „One Pedal Driving“.

Vier verschiedene Fahrmodi stehen zur Verfügung: Elektro für reines Null-Emissions-Fahren, Hybrid für die automatische Wahl des effizentesten Antriebsmixes, Allrad bei dem die elektrifizierte Hinterachse zugeschaltet wird und Sport. Der Kraftstoffverbrauch beträgt 2,2 l/100 km (WLTP/NEFZ) , die CO2-Emission 49 g/km.

Der Verkaufsstart des Plug-In-Hybrid des Grandland X ist für die kommenden Wochen geplant. Die Auslieferungen sollen Anfang 2020 beginnen. Angaben zum Preis gibt es noch nicht.

Weitere Pläne

Der  Grandland X Hybrid4 ist ein Vorreiter der Opel-Familie elektrifizierter Fahrzeuge. Zusätzlich zum Ampera-e, der weiterhin in diversen Märkten im Programm ist, will der Hersteller weltweit innerhalb von 20 Monaten den Corsa der nächsten Generation, den neuen Zafira Life, den neuen Nutzfahrzeug-Allrounder Vivaro und den Nachfolger des Mokka X einführen – jedes Mdell auch als rein batterieelektrische Version. Bis 2024 soll jedes Opel-Modell auch als elektrifizierte Variante angeboten werden.

Mehr über die eMobility-Pläne der Automotive-Branche erfahren Sie hier. Mehr über die eMobility-Pläne der Automotive-Branche erfahren Sie hier. (khof)

Quelle: Opel

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