United Utilities tauscht Dieselflotte gegen Elektroautos aus

Das britische Wasserversorgungsunternehmen United Utilities will seinen gesamten Fuhrpark elektrifizieren. Vier Millionen Liter Diesel pro Jahr will das Unternehmen damit einsparen. Die ersten Stromer sind schon im Einsatz.

Aufladen mit selbst erzeugter Energie

Der komplette Umstieg auf Elektrofahrzeuge soll innerhalb der nächsten zehn Jahre abgeschlossen sein, gab ein Sprecher von United Utilities bekannt. Man habe bereits diverse Fahrzeuge mit alternativen Antrieben eingeflottet, darunter insgesamt 17  rein elektrisch betriebene und drei Hybrid-Fahrzeuge. Den Strom für die Aufladung will der Wasserversorger mit Photovoltaik, Wasser-und Windenergie selbst produzieren.

„Unser Kundengebiet umfasst den gesamten Nordwesten Englands. Herkömmliche Dieselfahrzeuge schaden der Umwelt, weswegen wir beschlossen haben, innerhalb der nächsten zehn Jahre auf fossile Kraftstoffe zu verzichten. Das Schöne daran ist, dass wir die neuen Fahrzeuge mit selbst erzeugtem Öko-Strom aufladen werden – grüner geht es nicht“, so Steve Fraser, Geschäftsleiter von United Utilities. Die Größe des Fuhrparks gab das Unternehmen nicht bekannt. (aho)

 

Quelle: United Utilities

0
0
0
s2smodern

Unser Veranstaltungs-Tipp

Ladeinfrastruktur ko

(© iStock.com / adventtr)

Im dem Seminar "Leistungselektronik für Elektro- und Hybridfahrzeuge" lernen Teilnehmner die Herausforderungen bei Leistungsmodulen und Invertern für die Elektrotraktion kennen. Auch aktuelle Lösungen und Entwicklungen bei Aufbautechnologien und Bauelementen werden diskutiert - am 26. und 27. Februar in München.

Mehr Infos zum Event

Zahl der Woche

Elektromobilität Zahl der Woche

7

Prozent Stellenabbau hat Tesla-Chef Elon Musk in einer Firmenmail vom 18. Januar angekündigt. "There isn't any other way", schreibt Musk darin.

Video-Fundstück

Hier stellen wir interessante, kurze Videos zum Thema Elektromobilität und Energie aus dem World Wide Web vor.

Forscher sind sich sicher: Die Zukunft der Kraftstoffe ist synthetisch. Statt aus Erdöl werden sie aus Fetten, Erdgas oder Strom hergestellt. Der Effekt: deutlich weniger Schadstoffe. Kritiker allerdings warnen: Für eine echte Verkehrswende taugen sie allein nicht. "planet e." geht der Frage nach, ob synthetische Kraftstoffe das Zeug zum Öko-Sprit der Zukunft haben.