United Utilities tauscht Dieselflotte gegen Elektroautos aus

Das britische Wasserversorgungsunternehmen United Utilities will seinen gesamten Fuhrpark elektrifizieren. Vier Millionen Liter Diesel pro Jahr will das Unternehmen damit einsparen. Die ersten Stromer sind schon im Einsatz.

Aufladen mit selbst erzeugter Energie

Der komplette Umstieg auf Elektrofahrzeuge soll innerhalb der nächsten zehn Jahre abgeschlossen sein, gab ein Sprecher von United Utilities bekannt. Man habe bereits diverse Fahrzeuge mit alternativen Antrieben eingeflottet, darunter insgesamt 17  rein elektrisch betriebene und drei Hybrid-Fahrzeuge. Den Strom für die Aufladung will der Wasserversorger mit Photovoltaik, Wasser-und Windenergie selbst produzieren.

„Unser Kundengebiet umfasst den gesamten Nordwesten Englands. Herkömmliche Dieselfahrzeuge schaden der Umwelt, weswegen wir beschlossen haben, innerhalb der nächsten zehn Jahre auf fossile Kraftstoffe zu verzichten. Das Schöne daran ist, dass wir die neuen Fahrzeuge mit selbst erzeugtem Öko-Strom aufladen werden – grüner geht es nicht“, so Steve Fraser, Geschäftsleiter von United Utilities. Die Größe des Fuhrparks gab das Unternehmen nicht bekannt. (aho)

 

Quelle: United Utilities

0
0
0
s2smodern

Unser Veranstaltungs-Tipp

Ladeinfrastruktur ko

(© iStock.com / adventtr)

Vom 11.bis 13. Januar 2019 dreht sich in Dresden alles um das Thema "E-Bike". Vorgestellt werden aktuelle Innovationen und die neuen Modelle der Saison. Ein Indoor-Testparcours bietet bundesweit die erste Gelegenheit des Jahres zum E-Bike-Probefahren.

Mehr Infos zum Event

Zahl der Woche

Elektromobilität Zahl der Woche

16.000

neue Arbeitsplätze werden nach Einschätzung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Zuge der Elektromobilisierung bis 2035 entstehen. Demgegenüber steht die Prognose von ca. 114.000 verlorenen Arbeitsplätzen, davon alleine 83.000 im Fahrzeugbau.

Video-Fundstück

Hier stellen wir interessante, kurze Videos zum Thema Elektromobilität und Energie aus dem World Wide Web vor.

Fehlende staatliche Anreize oder zu wenig Geld für ein importiertes E-Auto sind noch lange kein Grund zum Verzweifeln: Der Automechaniker Alvaro de la Paz hat einen Elektromotor zum Einbauen entwickelt. In seiner Werkstatt in Mexiko-City rüsten er und seine Mechaniker die Autos seiner Kunden um.