Photovoltaik bezeichnet die Erzeugung von elektrischem Strom aus Sonnenenergie (Solarstrom). In Solarzellen, aus Silizium oder anderen Halbleitern, werden unter Zufuhr von Licht oder Wärme positive und negative Ladungsträger freigesetzt (Photoeffekt). 

So wird Gleichstrom erzeugt, der direkt Motoren antreiben oder Akkus aufladen kann. Wenn Solarstrom zum Betrieb von Verbrauchern mit 230 Volt Wechsel-spannung genutzt oder ins öffentliche Netz eingespeist werden soll, wird ein Wechselrichter benötigt. 

Vorteile der Photovoltaik sind die saubere Stromerzeugung und die Möglichkeit, Verbraucher unabhängig vom Stromnetz zu versorgen (Insellösung).

Im Zusammenhang mit der Elektromobilität wird Photovoltaik zum Beispiel für so genannte Solar-Tankstellen genutzt. Dort werden Elektrofahrzeuge mit Solarstrom aufgeladen. Daneben gibt es  auch Solarfahrzeuge, deren Oberfläche mit Solarzellen bestückt ist. Sie nutzen die Sonnenenergie auf direktem Weg zum Antrieb.

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"Kompaktwissen Elektromobilität" - bei diesem zweitägigen Seminar des VDI Wissensforums vom 21.-22. Januar in Düsseldorf ist der Name Programm. Die ganzheitliche, praxis­bezogene und herstellerunabhängige Perspektive mit den wichtigsten Themen rund um die E-Mobilität steht im Mittelpunkt.

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öffentlich zugängliche Ladepunkte sind derzeit (Stand 30. Dezember) im BDEW-Ladesäulenregister erfasst. Davon sind 12 Prozent Schnelllader. Ende Juli 2018 waren es noch rund 13.500 Ladepunkte.

Video-Fundstück

Hier stellen wir interessante, kurze Videos zum Thema Elektromobilität und Energie aus dem World Wide Web vor.

Bamberg testet als erste deutsche Stadt ein E-Scooter Verleihsystem. Falls der Test reibungslos verläuft, sollen die Roller noch im Frühjahr zugelassen werden. Der Bayrische Rundfunk hat Passanten auf der Straße die elektrischen Kleinfahrzeuge testen lassen.