REWE Nord und Allego nehmen Schnellladesäulen in Betrieb

Einkaufen und aufladen: Kunden des Lebensmittelhändlers REWE Nord können künftig an verschiedenen Standorten ihr Elektroauto laden. Projektpartner Allego stellt die Ladesäulen zur Verfügung.

20 Ladesäulen auf Rewe-Parkplätzen

Die ersten Ladesäulen können REWE-Kunden bereits an den Filialen Walsrode und Hilter in Niedersachsen nutzen. In Zukunft sollen über 20 Ladesäulen an verschiedenen Standorten zur Verfügung stehen. Abhängig von der Batteriekapazität dauert das Aufladen weniger als eine halbe Stunde.

Im Rahmen des Pilotprojekts "fast-E" will der Supermarkt „Erkenntnisse zur Nutzung von E-Ladesäulen“ sammeln. fast-E wird von vier Studien begleitet, die unter anderem Geschäftsmodelle für den Betrieb von Ladesäulen prüfen. „Mit den Ladesäulen möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dass sich das Thema E-Mobilität in Deutschland weiter durchsetzt“, sagt Daniela Beckmann, Pressesprecherin REWE Region Nord.

fast-E: Für problemloses Laden in Europa

Das Tochterunternehmen der REWE Markt GmbH wird damit Teil des 2015 gestarteten Ladeprojekts „fast-E“. Das Ziel: Fahrer von Elektrofahrzeugen in Europa sollen grenzüberschreitend problemlos alle Ladesäulen nutzen können. Dazu wollen die Projektpartner entlang der Hauptverkehrsachsen im Abstand von maximal 70 bis 80 Kilometern Multi-Standard-Schnelllader aufbauen.

Die Ladestationen werden technisch von Allego überwacht und gewartet. Im Rahmen von "fast-E" wurden bereits 125 Ladestationen in Deutschland aufgebaut. Insgesamt sind hierzulande 241 Schnellladestationen geplant, 37 in Belgien sowie 29 in Tschechien und der Slowakei. Die installierten Schnellladesäulen sind mit drei verschiedenen Steckertypen kompatibel, wodurch jeweils zwei Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden können. Zu den Unterstützern von "fast-E" zählen unter anderem Nissan, Renault, BMW und Volkswagen. In das Projekt fließen auch Fördergelder der EU. (aho)

 

Quelle: Allego

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(© iStock.com / adventtr)

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