Henrik Fisker Feststoff-Akku

Der dänische Autodesigner Henrik Fisker versetzt mit seinem Patent für neue Feststoff-Akkus die Elektroauto-Welt in Staunen. Was kann die neue Superbatterie?

Schnelle Ladezeit und hohe Reichweite

Die neue Batterie der Superlative kündigte Henrik Fisker auf Twitter an: mit dem Superakku aus Fiskers Elektroauto-Produktion soll die Ladezeit auf nur eine Minute reduziert werden. Zudem stellt Fisker eine Reichweite von 800 Kilometern in Aussicht - mit nur einem Ladevorgang. Die Energiedichte der Feststoff-Akkus sind mehr als doppelt so hoch wie bei aktuell eingesetzten Lithium-Ionen-Akkus und somit auch leistungsfähiger. Durch die dreidimensionale Struktur hat es das Entwickler-Team von Fisker geschafft, dass die Elektroden 25 mal mehr Oberfläche abdecken als bei den derzeitigen Batterien. Ungekärt ist allerdings noch die Frage, wie Ladekabel und Autoelektronik aufgebaut sein müssen, um der hohen Ladeleistung des Superakkus gefahrlos gerecht zu werden.

Fisker Feststoffakku Elektroauto Laden
Feststoff-Akkus punkten auch mit anderen Vorteilen

Die Ladungen in Festkörperakkus - auch Solid-State-Batterien genannt - wandern im Gegensatz zu Lithium-Ionen-Akkus nicht durch Flüssigkeit, sondern durch Keramik, Polymer oder Glas. Sie punkten mit Temperaturbeständigkeit, einer langen Lebensdauer und brennen nicht. Auch sehr viele Ladezyklen übersteht der Superakku ohne nennenswerte Leistungseinbußen. Die Vorteile dieser Technologie ist auch Autobauern wie Toyota bekannt. Im Juli diesen Jahres kündigte Toyota an, ein Elektroauto mit Feststoff-Akku auf den Markt bringen zu wollen. Auch Audi tüftelt an der neuen Batterietechnologie. Der revolutionäre Feststoff-Akku von Fisker soll ab 2024 marktreif sein. Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas (Januar 2018) stellt Fisker erstmals sein neues Konzept erstmals der Öffentlichkeit vor. Ob der Durchbruch der Superbatterie für den Einsatz im Alltag gelingt, wird sich zeigen müssen.

 

Quelle: autoconnectedcar.com

Bildnachweis Henrik Fisker: Eric Graciano via Creative Commons

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