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Die Ablehnung der kommunalen Spitzenverbände, mehr Verantwortung für den Aufbau von Ladeinfrastruktur in Deutschland zu übernehmen, hat der Bundesverband eMobilität (BEM) e.V. scharf kritisiert. Am Mittwoch reagierte BEM-Präsident Kurt Sigl auf einen entsprechenden Bericht des Handelsblattes und bezeichnete die Abwehrversuche des Deutschen Städte und Gemeindebundes sowie des Deutschen Städtetages als „beschämend“ und „hinter die Zeit gefallen“ und fügte hinzu: „Überall da, wo Strom anliegt, kann Ladelösung geschaffen werden.“

Beide Verbände hatten sich laut Medienbericht gegen den Entwurf von Bundesverkehrsminister Volker Wissing gestellt, wonach im Masterplan Ladeinfrastruktur die Kommunen eine zentrale Rolle bei der Grundversorgung mit Ladeinfrastruktur für emobile Fahrzeuge übernehmen sollen. Bei den Ladelösungen für den Ausbau der Elektromobilität will Wissing den Kommunen eine Schlüsselstellung zusprechen. In der Hälfte aller Kommunen in Deutschland gibt es derzeit noch „keinen einzigen öffentlichen Ladepunkt“, so der Entwurf und weiter: Für eine „Grundversorgung“ seien deshalb die Kommunen „in der Verantwortung“, sofern privatwirtschaftlich kein Netz entsteht.

„Selbstverständlich müssen die Kommunen nicht den Betrieb übernehmen, aber sie müssen aktiv werden, die Elektromobilität zu ermöglichen und zu gestalten“, sagte Sigl und zeigte sein Unverständnis: „Wir kennen so viele sehr gute Leuchtturm-Projekte und Vorbild-Städte, die beweisen, dass der Ausbau für die Elektromobilität möglich und sinnvoll ist. Die Haltung der Spitzenverbände hat allein die Funktion, die Bockigen zu schützen und die Umstellung aufzuhalten.“

Quelle: BEM

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