Nissan verkauft Batterie-Sparte an Envision

Das chinesische Energieunternehmen Envision Group hat Nissans Batterie-Tochter AESC erworben. Die Japaner verzichten aus strategischen Gründen auf die Akkuproduktion: Stattdessen soll wieder das Kerngeschäft (elektrifizierte) Fahrzeuge in den Fokus rücken.

Man werde sich auf die Entwicklung von Elektroautos konzentrieren,  kommentierte ein Nissan - Unternehmenssprecher am Freitag. Mit dem Deal übernimmt Envision insgesamt fünf Produktionsstandorte in drei Ländern (Japan, Großbritannien und USA). Nissan selbst werde weiter 25 Prozent Anteil an der neu geführten Batterieeinheit unter Envision halten. Über die vereinbarte Verkaufssumme wurde nichts bekannt.

Erst im Juli dieses Jahres war der Verkaufsdeal von AESC (Automotive Energy Supply Corporation) an den chinesischen Finanzinvestor GSR Capital geplatzt. GSR konnte das erforderliche Kapital von rund einer Milliarde Dollar nicht aufbringen. Der japanische Batterieproduzent Panasonic war zu Beginn der erstmaligen Verkaufsankündigungen vor einem Jahr ebenfalls als potentieller Käufer im Gespräch. Das Unternehmen hatte die Aussicht auf einen möglichen Kauf mit Blick auf „fehlende Gewinnaussicht“ aber relativ schnell wieder abgewiegelt. (aho)

 

Quelle: Nissan / insideeevs.com

0
0
0
s2smodern

Unser Veranstaltungs-Tipp

Ladeinfrastruktur ko

(© iStock.com / adventtr)

Am 29. August lädt der 3. Hessische Elektromobilitätskongress zum Austausch und Diskutieren ein. Eine begleitende Fachausstellung erwartet die Besucher in Kassel.

Mehr Infos zum Event

Zahl der Woche

Elektromobilität Zahl der Woche

487

Hersteller von Elektroautos gibt es derzeit in China.

Video-Fundstück

Hier stellen wir interessante, kurze Videos zum Thema Elektromobilität und Energie aus dem World Wide Web vor.

Folge 21: Forscher der TU Graz präsentieren gemeinsam mit Industriepartnern den Prototypen eines robotergesteuerten CCS-Schnellladesystems für Elektrofahrzeuge.