Großauftrag: BMZ liefert Batterien an Elektrobus-Spezialist Eurabus

Der Batteriesystem-Entwickler BMZ hat einen Großauftrag des E-Bus-Herstellers Eurabus erhalten: über 1.000 Hochleistungsbatterien gehen vom bayerischen  Karlstein nach Berlin.

650 Kilometer ohne Zwischenladen

„Die Akku-Lieferung von BMZ an Eurabus  ist ein Meilenstein  für  die E-Bus-Industrie“, kommentiert Sven Bauer, Geschäftsführer und Gründer der BMZ Group, den 200-Millionen-Euro-Deal. BMZ entwickelt im Rahmen des Großauftrages für den Berliner E-Bus-Spezialisten Eurabus Batteriesysteme für Fahrzeuge mit einer Länge von 12 und 18 Metern. Die über 1.000 Akkus für die Elektrobusse werden über einen Zeitraum von 2 bis 3 Jahren geliefert.

Die in Deutschland entwickelten Lithium-Ionen-Batterien verfügen nach Unternehmensangaben über ein eigenes Batterie-Management-System. Damit können die Elektro-Busse auch bei einem Teilausfall der Batterie weiter fahren. „Die Fahrzeuge werden modular mit einer Kapazität von bis zu 790kWh bestückt und können damit 650 Kilometer weit fahren ohne zwischendurch laden zu müssen“, erklärt Dirk Ostreich, der die Batterien als Technischer Leiter von BMZ mitentwickelt hat.

Bei den Zellen für die E-Busse von Eurabus handelt es sich laut Geschäftsführer Bauer um Rundzellen mit einer hohen Energiedichte, die BMZ in Japan auf eigenen Produktionslinien fertigen lässt. In den deutschen Produktionsstätten von BMZ können nach Unternehmensangaben jährlich bis zu 200 Millionen Lithium-Ionen-Batterien unterschiedlichster Art und Größe mit einer Gesamtspeicherleistung von rund 15 GWh entwickelt, gebaut und getestet werden.  Sie kommen in Elektro-Fahrzeugen, E-Bikes, Energy Storage Systemen, portablen medizinischen Geräten bis zu elektrischen Bohrmaschinen zum Einsatz.(aho)

 

Quelle: BMZ

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