Einride präsentiert autonom fahrenden E-Langholztransporter T-log

Das schwedische Start Up Einride hat seine neueste Erfindung vorgestellt: der T-Log, ein selbstfahrender, vollelektrischer Holztransporter. Bereits in zwei Jahren soll das Forstfahrzeug an Kunden geliefert werden. Genug Interessenten gibt es laut Einride bereits.

Verzicht auf Fahrerkabine senkt die Kosten...

Die Konzeptstudie T-Log folgt auf den Elektro-Lkw T-Pod, den Einride 2017 vorgestellt hatte und der in diesem Jahr auf die Straße gehen soll. Der Holztransporter mutet ebenso futuristisch an wie der T-Pod und wurde ohne Fahrerkabine konzipiert. Der Verzicht wirkt sich laut Einride-Chef Robert Falck besonders günstig auf die Herstellungs- und Betriebskosten aus.

Ersetzt man einen Fahrer pro Fahrzeug durch eine einzige Person (der Operator), die dank Remote-Control mehrere Fahrzeuge gleichzeitig überwachen und steuern kann, könne man die Kosten „erheblich“ senken, so Falck. Diese Fernsteuerung soll auch aus "hunderten Kilometern" Entfernung zuverlässig funktionieren.

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    ...und verbessert die Leistung des T-Log

    Auch auf die Performance des T-Logs selbst soll sich die Abwesenheit eines menschlichen Fahrers positiv auswirken: das etwa 7,3 Meter lange und 2,5 Meter hohe Fahrzeug kann durch das Nichtvorhandensein der Kabine mehr Holz (maximal 16 Tonnen) transportieren. Die 300 kWh Akkukapazität wird außerdem nur für den Antrieb genutzt, nicht aber für Klimaanlage oder Heizung. Damit schafft der T-Log eine Reichweite von knapp 195 Kilometern pro Ladezyklus.

    Optimale Streckenplanung via Routing-Software

    Der T-Log fährt auf der Automatisierungsstufe 4, was nach den internationalen Standards „Hohe Automation“ bedeutet und eine Stufe unter „Voller Automation“ angesiedelt ist; dem höchsten Automatisierungslevel. Die Hardware dafür liefert der der US-amerikanische Chip-und Prozessorenhersteller Nvidia. In Verbindung mit einer intelligenten Routing-Software, die Echtzeitverkehrsdaten zur Verfügung stellt, kann das T-Log die optimale Strecke wählen und Staus umfahren.

    Einride hat das Forstfahrzeug mit Kameras, Lidars und Radar ausgestattet, um dem System einen 360-Grad-Blick zu ermöglichen. „Keine blinden Flecken, keine toten Winkel“, betont Falck. Die Schweden hoffen, den T-Log bis 2020 auf die Straße zu bringen. Diverse Großunternehmen weltweit hätten schon Interesse bekundet, so das Start Up. Wie viel der elektrische Langholztransporter kosten soll, hat Einride noch nicht verraten. (aho)

     

    Quelle: Einride

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