BMW plant Ungarn-Werk für Elektroautos

Mit einem neuen Fabrikstandort in der ungarischen Stadt Debrecen will BMW seine "globale Balance in der Produktion" stärken. In dem geplanten Werk sollen unter anderem Elektroautos vom Band rollen.

Der bayerische Autobauer investiert rund eine Milliarde Euro in die neue ungarische Autofabrik. Pro Jahr sollen dort bis zu 150.000 Fahrzeuge mit konventionellem und elektrischem Antrieb produziert werden.  Die Bauarbeiten starten  2019. Welche BMW-Modelle in Debrecen hergestellt werden sollen, gab der Konzern noch nicht bekannt.

"Wir stärken den Standort Europa"

„Die Entscheidung für ein neues Werk unterstreicht die weltweite Wachstumsperspektive der BMW Group. Nach hohen Investitionen in China, Mexiko und den USA stärken wir nun den Standort Europa und damit die globale Balance unserer Produktion zwischen Asien, Amerika und Europa“, so Vorstandschef Harald Krüger.

Allein im Jahr 2018 investiere BMW über eine Milliarde Euro in deutsche Produktionsstandorte, um diese zu modernisieren und auf die Elektromobilität vorzubereiten. „Jedes Automobilwerk der BMW Group in Europa wird zukünftig auch elektrifizierte Fahrzeuge produzieren“, bekräftigte Produktionschef Oliver Zipse am Dienstag in München.

Audi ist schon da

BMW begründete die Standort-Wahl Debrecen mit einer „sehr guten Infrastruktur, entsprechend logistischen Anbindungen sowie die Nähe zum etablierten Lieferantennetzwerk“. Auch die qualifizierten Arbeitskräfte vor Ort seien ein entscheidender Pluspunkt gewesen. Die Münchner sind nicht die ersten und einzigen deutschen Autobauer, die in Ungarn produzieren. Jüngst hatte VW-Tochter Audi dort eine neue Fertigungsanlage für Elektroantriebe eröffnet.

Weltweit ist BMW mit bereits insgesamt zehn Produktionsstandorten in Deutschland (Berlin, Dingolfing, Landshut, Leipzig, München, Regensburg, Wackersdorf),  Österreich (Steyr), Großbritannien (Oxford) und China (Shenyang) vertreten. (aho)

 

Quelle: BMW

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