Audi Hungaria startet Serienproduktion von Elektromotoren

Im ungarischen Győr hat Audi neue Fertigungsanlagen für Elektroantriebe eingeweiht. Die Produktionskapazität liegt bei 400 Antrieben pro Tag - mit Spielraum nach oben.

Einsatz der E-Antriebe im Audi e-tron

Die ersten Elektromotoren von Audi Hungaria kommen im ersten, rein elektrischen Audi-Modell e-tron zum Einsatz. Die aktuelle Produktionskapazität liegt bei rund 400 elektrischen Achsantrieben pro Tag und kann "sukzessive erhöht werden", wie Audi betont. Derzeit sind rund 100 Mitarbeiter im neuen Fachbereich beschäftigt, bis Ende des Jahres sollen es mehr als 130 sein. Für die neue Fertigungsanlage haben die Ingolstädter einen zweistelligen Millionenbetrag investiert.

Die E-Antriebe werden in der sogenannten modularen Montage gefertigt: Fertigungsanlagen, Roboter sowie Schraub‑ und Messstationen befinden sich auf festen Positionen, sind aber nicht durch ein lineares Band miteinander gekoppelt. Stattdessen produzieren die Mitarbeiter die Antriebe in Fertigungsinseln. „Das ermöglicht mehr Spielraum im Produktionsprozess“, erklärt Peter Kössler, Produktionsvorstand von Audi. Auf drei neu installierten Prüfständen werden die Elektromotoren nach der Montage im Dauerlastbetrieb geprüft.

Die Audi-Produktionsanlage in Győr

Zwei Millionen Motoren in 2017

 „Unsere ungarische Tochter erschließt sich mit der Elektromotorenfertigung ein völlig neues Kompetenzfeld. Dieses exklusive Know‑how macht Győr zu unserem zentralen Werk für E‑Antriebe und verkörpert unsere strategische Transformation hin zu einem nachhaltigen Mobilitätsanbieter“, so Kössler.

Audi Hungaria wurde 1993 gegründet und fertigte im vergangenen Jahr knapp zwei Millionen Motoren. Damit ist das Unternehmen einer der weltweit größten Motorenproduzenten. Rund 6.000 Mitarbeiter fertigten pro Tag rund 9.000 Motoren für 32 Produktionsstandorte des Volkswagen‑Konzerns. (aho)

 

Quelle: Audi AG

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