ONO beim Entladen

Der Berliner Mobilitätsdienstleister ONO hat den Protyp eines E-Cargo-Bikes vorgestellt, das die Kurier-, Express- und Paketbranche adressiert. ONO plant ein "Vehicle as a Service"-Angebot mit monatlicher Rate unter anderem für das Fahrzeug und die Wartung.

Prototyp

ONO ist ein E-Cargo-Bike, das mit Fokus auf die Paketbranche entwickelt wurde. Das Fahrzeug soll die konventionell angetriebenen Zustell-Fahrzeuge ablösen, die auf den letzten Kilometern zum Kunden unterwegs sind. ONO verfügt über einen Elektromotor und kann ohne Führerschein gefahren werden. Das Ladevolumen beträgt zwei Kubikmeter. Vier Ladungen der austauschbaren Containereinheiten ersetzen demnach das Ladevolumen eines gängigen Zustelltransporters. Um auch die Paketzusteller vor Wind und Wetter zu schützen, ist die Fahrerkabine überdacht und geschlossen.

Die E-Cargo-Bikes sollen in Verbindung mit Mikrodepots das LKW-Aufkommen im urbanen Raum senken. “Mehr als drei Viertel der innerstädtischen Staus werden zu Stoßzeiten durch Wirtschaftsverkehr, also zum Beispiel in zweiter Reihe parkende Lieferfahrzeuge, verursacht”, erklärt Beres Seelbach, CEO von ONO. “Das kann sich mit einer Lösung wie unserer ändern, in der die erste beziehungsweise letzte Meile der Paketzustellung abseits der Straße und ohne Transporter gedacht wird.“

Vehicle as a Service

Ein besonderes Serviceangebot soll die Einstiegshürde für Kunden senken. ONO will mit einem Mietangebot an den Start gehen, verbunden mit Service- und Wartungsleistungen. "Vehicle as a Service" beinhaltet als Gegenleistung für eine monatliche Rate neben dem bereitgestellten Fahrzeug die Wartung, einen Vor-Ort-Service, Zugriff auf eine Flottenmanagement-Software, Beratung zu Logistikprozessen und Einweisung des Personals.

Crowdfunding

Ab sofort können Anleger über einen Zeitraum von 60 Tagen über die Plattform Seedmatch in ONO investieren. Das gesammelte Kapital soll in Pilotprojekte im kommenden Jahr fließen und den Weg für die Serienproduktion ebnen. ONOs anvisiertes Fundingziel liegt bei einer Million Euro. (khof)

Quelle: Kommunikationsagentur Frische Fische

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