CHAdeMO bezeichnet ein Schnellladesystem für Elektrofahrzeuge und wurde im  März 2010 in Japan eingeführt. Die Unternehmen Toyota, Nissan, Fuji, Tokyo Electric und Mitsubishi riefen damals die "CHAdeMO Association" ins Leben.  CHAdeMO arbeitet mit Gleichstrom und ist besonders bei Fahrzeugen asiatischer Herkunft verbaut. Auch französische E-Autos können mit CHAdeMO laden, wie der Nissan Leaf, der Kia Soul EV, der Peugeot iOn und Citroën. Der Tesla Model S und Model X können über einen Adapter laden. Ladesäulen mit CHAdeMO-Schnittstellen bieten in der Regel Ladeleistungen bis 50 kW, bis 2020 sollen 400 kW möglich sein. Etwa ein Drittel aller Schnellladesäulen weltweit verfügt über einen CHAdeMO-Anschluss. Die meisten CHAdeMO-Ladesäulen stehen in Japan (7.100 Stück), dann folgt Europa mit 5.000 - davon knapp 700 in Deutschland (Stand Juni 2017).

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Unser Veranstaltungs-Tipp

Ladeinfrastruktur ko

(© iStock.com / adventtr)

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öffentlich zugängliche Ladepunkte sind derzeit (Stand 30. Dezember) im BDEW-Ladesäulenregister erfasst. Davon sind 12 Prozent Schnelllader. Ende Juli 2018 waren es noch rund 13.500 Ladepunkte.

Video-Fundstück

Hier stellen wir interessante, kurze Videos zum Thema Elektromobilität und Energie aus dem World Wide Web vor.

Bamberg testet als erste deutsche Stadt ein E-Scooter Verleihsystem. Falls der Test reibungslos verläuft, sollen die Roller noch im Frühjahr zugelassen werden. Der Bayrische Rundfunk hat Passanten auf der Straße die elektrischen Kleinfahrzeuge testen lassen.