CHAdeMO bezeichnet ein Schnellladesystem für Elektrofahrzeuge und wurde im  März 2010 in Japan eingeführt. Die Unternehmen Toyota, Nissan, Fuji, Tokyo Electric und Mitsubishi riefen damals die "CHAdeMO Association" ins Leben.  CHAdeMO arbeitet mit Gleichstrom und ist besonders bei Fahrzeugen asiatischer Herkunft verbaut. Auch französische E-Autos können mit CHAdeMO laden, wie der Nissan Leaf, der Kia Soul EV, der Peugeot iOn und Citroën. Der Tesla Model S und Model X können über einen Adapter laden. Ladesäulen mit CHAdeMO-Schnittstellen bieten in der Regel Ladeleistungen bis 50 kW, bis 2020 sollen 400 kW möglich sein. Etwa ein Drittel aller Schnellladesäulen weltweit verfügt über einen CHAdeMO-Anschluss. Die meisten CHAdeMO-Ladesäulen stehen in Japan (7.100 Stück), dann folgt Europa mit 5.000 - davon knapp 700 in Deutschland (Stand Juni 2017).

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Unser Veranstaltungs-Tipp

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(© iStock.com / adventtr)

Am 4. April in München dreht sich im Seminar "Elektromobilität für Unternehmen" alles um Elektrofahrzeuge und Lademöglichkeiten in Betrieben - rechtliche und wirtschaftliche Fragestellungen inklusive.

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Tausend Euro wird das Elektro-Motorrad von Harley Davidson, die Livewire, voraussichtlich für deutsche Kunden kosten. Ab April 2019 werden Bestellungen europäischer Kunden entgegengenommen, die ersten Auslieferungen erfolgen dann im vierten Quartal dieses Jahres.

Video-Fundstück

Hier stellen wir interessante, kurze Videos zum Thema Elektromobilität und Energie aus dem World Wide Web vor.

"Small but not exclusively “urban”, affordable but rewarding, stripped to the bone, without ever making you look cheap": so bewirbt Fiat seinen Konzeptstromer Concept Centoventi, der nach dem "Plug and Play"-Prinzip aufgebaut ist. Ob das Fahrzeug in Serie geht, steht noch in den Sternen.