Betrachtet man den reinen Kaufpreis, liegen die Elektroautos momentan (2017) teilweise (noch) deutlich über den Anschaffungspreisen von konventionellen Fahrzeugen mit Vebrennungsmotor. Grund dafür ist hauptsächlich die kostenintensive Herstellung der verbauten Lithium-Ionen-Batterien. Dafür punktet das E-Auto im Betrieb mit niedrigeren Kosten. Das liegt daran, dass die Technik in der Regel wartungsärmer ist als beim herkömmlichen Fahrzeug.

Dazu kommt, dass mit Strom deutlich günstiger gefahren werden kann als mit Benzin. Auch steuerlich fährt man mit einem Elektromobil günstiger: Die Steuerbefreiung von Elektrofahrzeugen beträgt 10 Jahre bei Erstzulassung,nach Ablauf der Steuerbefreiung ermäßigt sich die zu zahlende Kraftfahrzeugsteuer um 50 Prozent.

Da weltweit Automobilhersteller an immer leistungsstärkeren Elektroautos tüfteln und die Batterietechnologie rasant voranschreitet, ist davon auszugehen, dass die Anschaffungskosten für ein Elektroauto mittel-und langfristig sinken und sich - je nach Modell und Ausstattung - an das Preisniveau von Autos mit Verbrennungsmotor anpassen werden.


Redaktions-Tipp zum Thema "Kosten bei Elektroautos": Der ADAC-Autokostenvergleich 2017

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