Die neue Studie "Index Elektromobilität Q2 2017" von Roland Berger und der Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH Aachen hat die Wettbewerbspositionen der sieben weltweit führenden Automobilnationen untersucht und hebt aufgrund der Ergebnisse China als globalen Leitmarkt für Elektromobilität hervor. 

Die wesentlichen Gründe dafür sind laut Studie in den staatlichen Subventionen und den Zulassungserleichterungen begründet - auch die allgemein starke Nachfrage nach "heimischen" Produkten im Reich der Mitte liefert Anlass zum Optimismus für chinesische Automobilhersteller und Start-Ups. Dementsprechend ambitioniert sind China´s Ziele: bis 2030 sollen Elektroautos einen Anteil von 40 bis 50 Prozent aller verkauften PKW stellen.

Die folgende Abbildung vergleicht die Verkaufszahlen und Marktanteile (EV= electric vehicles / PHEV = plug-in hybrid electric vehicle)

 

In Sachen Technologie führt Frankreich die Spitzenposition an, dahinter folgen Deutschland, Japan und Korea. US-amerikanischen Herstellern bescheinigen die Studieninitiatoren eine vergleichweise niedrige technologische Leistungsfähigkeit, verursacht durch die Dominanz hochpreisiger und das Fehlen günstigerer Fahrzeuge.

Der Anteil von teil-oder vollelektrifizierten Fahrzeugen überstiegt nur in zwei Ländern die 1 Prozent-Hürde: China und Frankreich. Damit, so die Studie, sei Europa noch weit davon entfernt, die angestrebten Emissionsziele zu erreichen.

 20.06.2017 | Quelle: Studie Index Elektromobilität Q2 2017  | emobilserver.de © ITM InnoTech Medien GmbH 

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