emonte ladepark

Was hält Menschen davon ab, sich ein E-Auto zuzulegen? An Top 3 der 2020 von Statista ermittelten Gründen steht der Mangel an öffentlichen Ladesäulen. Kein Wunder: 53 Prozent aller Deutschen wohnen zur Miete. 57 Prozent leben in Gemeinden mit unter 100.000 Einwohner, was zum ländlichen Raum zählt. Anders als Eigenheimbesitzer:innen oder Arbeitnehmer:innen in den Ballungsräumen bleibt ihnen das bequeme Aufladen am heimischen Ladepunkt oder am Arbeitsplatz verwehrt.

Ein Zustand, den die Dresdner emonet GmbH ändert: Sie baut und betreibt Ladeparks auf eigenen Grundstücken, die direkt in den Mietwohnquartieren, in Gewerbeparks und in den Zentren kleiner und mittelgroßer Städte und Gemeinden liegen. 

Die Errichtung der Ladeparks erfolgt in Abstimmung mit Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften, Unternehmen und regionalen Partnern. Ein Carsharing-Angebot und eine regionale Ladekarte runden das Konzept der bedarfsgerechten Ladeparks ab. Anleger:innen können sich über ein Crowdinvesting-Angebot auf ecozins.de am zukunftsweisenden Füllen dieser Marktlücke beteiligen. 

emonet geht in die Gebiete, in denen der Bedarf am höchsten ist 

Entstanden ist emonet aus den Erfahrungen eines sächsischen Wohnungsbauunternehmens, der Hörning Gruppe. Im Zuge der Sanierung wurden eigene Bestandsobjekte bereits mit Ladesäulen ausgestattet. In Gesprächen mit Entscheidern in Kommunen, Städten und Stadtwerken wurde der immense Bedarf klar und das Konzept weiter angepasst. 

Start ist am Heimatstandort in Südsachsen, wo ein starkes regionales Netzwerk besteht. Hier wurden bereits vier Grundstücke gekauft, weitere sind in der Auswahlphase. Die ersten Ladesäulen sind seit November 2021 am Netz. Nach der Umsetzung der ersten Ladeparks ist ein bundesweiter Ausbau geplant, der durch passende emonet - Partner umgesetzt wird, die in ihrer jeweiligen Region stark verankert und vernetzt sind. 

Partnerschaftlicher Ansatz sorgt für Win-win-Situationen 

emonet-Geschäftsführer Andreas Guba sagt: „Der flächendeckende Umstieg auf E-Mobilitär wird erst dann stattfinden, wenn der Zugang zum Ladeangebot unmittelbar vor der eigenen Haustür gewährleistet ist. Wir verbinden uns mit regionalen Partnern und erzeugen mit ihnen Win-Win-Situationen dort, wo auch langfristig der Bedarf an Ladeinfrastruktur am höchsten ist: In Wohngebieten mit hoher Dichte an Mietobjekten, in Gewerbeparks und Stadtzentren mit vielen Büroflächen.“ 

Ideale regionale Partner sind beispielsweise Autohäuser, die mit nur öffentlichen Lademöglichkeiten vor Ort mehr E-Fahrzeuge verkaufen. Wohnungsbauunternehmen, die Mehrwert für ihre Mieter:innen schaffen, und Gewerbetreibende, die ihre Kund:innen binden möchten. Arbeitgeber:innen können ihrer Belegschaft ohne Mehrkosten individuelle Mobilität zum Arbeitsplatz anbieten. Kommunen erleichtern ihren Bürgern mit dem Angebot den Umstieg auf die E-Mobilität und werten ihre Städte ohne eigenes Investment auf. Die emonet-Card verbindet alle Beteiligten und wird zu einem regionalen Marketing-Tool. „Bei den Kommunen laufen wir offene Türen ein, viele potenzielle Partnerinnen und Partner haben sich begeistert geäußert und möchten mit uns zusammenarbeiten“, so Guba weiter. 

E-Ladepark geht über das reine Aufladen hinaus 

Ein emonet-Ladepark besteht aus: 

  • • einem zentralen Terminal für die direkte Zahlung, der auch die Zähler beinhaltet und die Ladevorgänge der einzelnen Wallboxen steuert 
  • • den am Terminal angeschlossenen Wallboxen 
  • • der Solarüberdachung der Parkplätze 
  • • einem Pufferspeicher, der den solar generierten Strom zwischenspeichert und die Stabilität bei parallelen Ladevorgängen unterstützt 
  • • Ergänzend befinden sich Snack- und Getränke-Automaten auf den Plätzen. 
  • • Jedem Ladepark sind Carsharing E-Autos zugeordnet. 

Quelle: emonet

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