In diesen Städten wollen die E-Scooter-Verleiher antreten

Auf die Roller, fertig, los: Die Sharing-Anbieter von elektrischen Tretrollern rüsten sich für den „Markt Deutschland“. In welchen Städten die Flitzer bald unterwegs sein könnten,  zeigt der Bundesverband Elektrokleinstfahrzeuge.

Erst die Formalien, dann der Spaß

Mit Inkrafttreten der Elektrokleinstfahrzeug-Verordnung am 15. Juni starten nun diverse Sharing-Unternehmen ihre Services in deutschen Städten. Der Bundesverband Elektrokleinstfahrzeuge Electric Empire hat auf Grundlage von Stellenausschreibungen für „City Manager“ der Anbieter eine Übersicht erstellt, in welchen deutschen Städten wohl bald E-Tretroller ausgeliehen werden können.

Einige (wenige) Projekte wie VOI in Hamburg oder TIER Mobility in München sind bereits startklar, doch ein Großteil der Anbieter hält sich zu konkreten Expansionsplänen eher bedeckt. Das mag auch daran liegen, dass die Erteilung der Allgemeinen Betriebserlaubnis für die verwendeten Roller durch das Kraftfahrt-Bundesamt bis zu 2 Wochen dauern kann.  Nach Einschätzung von Electric Empire „wird es erst dann großflächig im deutschen Markt losgehen.“

 

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken. © Electric Empire

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Keine einheitliche Regelung pro Stadt

Wie die Städte mit dem neuen Mobilitätsangebot umgehen, ist nicht immer einheitlich. Berlin zum Beispiel macht keine Vorgaben zur Gebiets- und Flottengröße. Andere Städte gehen auf Nummer sicher und begrenzen pro Anbieter auf ein paar hundert Fahrzeuge, um einer unkontrollierten Überflutung von E-Tretrollern entgegenzuwirken. Auch die Anzahl der Sharing-Anbieter pro Stadt variiert: In kleineren Städten können dies 1-2 Anbieter sein, in größeren sind bis zu 8 Unternehmen erlaubt.

Privatnutzung von E-Scootern hinkt hinterher

Im Gegensatz zum gewerblichen Bereich wird es wohl noch ein wenig dauern, bis man einen „breiten Mix aus legalen E-Tretroller Modellen für den Privatgebrauch auf deutschen Straßen sehen wird“, so der Bundesverband Electric Empire.  „Der Handel verkauft schon seit längerem E-Tretroller. Die meisten dieser Produkte besitzen allerdings keine Betriebserlaubnis und dürfen somit trotz Verordnung nicht legal auf deutschen Straßen gefahren werden. Hier muss der Verbraucher besser aufgeklärt werden“, sagt Lars Zemke, Vorsitzender von Electric Empire - Bundesverband Elektrokleinstfahrzeuge. “Wir empfehlen den Verbrauchern aktuell noch ein wenig zu warten, bis weitere Roller die Freigabe durch das Kraftfahrt-Bundesamt erhalten haben.” (aho)

 

Quelle: Electric Empire via Newsletter

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