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Elektromobilität ist oftmals mit der Reichweitendiskussion von E-Autos verbunden. Der neue EndkundenMonitor 11.0 von EUPD Research zeigt jedoch, dass gut zwei Drittel der Befragten normalerweise maximal 60 Kilometer am Tag fahren. Zudem wollen 42 Prozent der Befragten den eigenen Pkw zukünftig weniger nutzen. Beim Laden des E-Autos wird der heimischen Wallbox die mit Abstand höchste Bedeutung eingeräumt.

Ein klar sichtbares Kennzeichen der Energiewende ist die schnell wachsende Anzahl an Elektrofahrzeugen auf Deutschlands Straßen. Die Zulassungszahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes lassen einen starken Aufwärtstrend an reinen Elektrofahrzeugen (BEV) erkennen. Entsprechend markierten die Monate September und Oktober 2021 bislang die Höchststände mit jeweils 17 Prozent BEV-Anteil an den Pkw Neuzulassungen.[1]
 
Die Energiewende im Verkehrsbereich basiert einerseits auf dem flächendeckenden Einsatz an Fahrzeugen mit Elektroantrieb. Hierbei ist es wesentlich, dass der verwendete Strom mittels erneuerbarer Energien erzeugt wird. Andererseits wird auch ein neues Mobilitätsverhalten erwartet, so dass veränderte Lebens- und Arbeitswelten zu einer anderen Mobilität als aktuell führen. Inwiefern sich die Mobilität verändert, untersucht der neue EndkundenMonitor 11.0 des Bonner Markt- und Wirtschaftsforschers EUPD Research. Die Analyse der gegenwärtigen Pkw-Mobilität zeigt hierbei die Dominanz der Kurzstrecke im Alltag der meisten Menschen. Mit 37 Prozent gibt die Mehrzahl der Befragten im neuen EndkundenMonitor an, normalerweise lediglich Strecken bis zu 30 km mit dem eigenen Pkw zu fahren. Weitere 31 Prozent legen im Alltag zumeist bis zu 60 km mit dem Pkw zurück. Längere Strecken von über 100 km mit dem Pkw sind einzig bei etwa einem Sechstel der Befragungsgruppe die Norm.

In der Selbsteinschätzung der Befragungsgruppe zur zukünftigen Mobilität lässt sich ein deutlicher Trend einer erwarteten Abnahme der Pkw-Nutzung erkennen. Während 42 Prozent der Befragten angeben, den Pkw in 5 bis 10 Jahren weniger als heute nutzen zu wollen, gehen einzig 6 Prozent davon aus, zukünftig mehr Pkw-Fahrten als heute zu unternehmen. Jeder Zweite erwartet eine unveränderte Pkw-Nutzung in Zukunft.

Wenn es um Elektromobilität geht, steht zentral die Frage, wo das E-Auto geladen werden soll. In diesem Aspekt lässt sich aus den Befragungsdaten des EndkundenMonitors erkennen, dass die heimische Wallbox die höchste Priorität genießt. Für nahezu drei Viertel der Befragten ist dies sehr wichtig im Kontext der Anschaffung eines E-Autos. Unterwegs Laden besitzt bei jeden zweiten Befragten eine sehr hohe Bedeutung. Das Laden an speziellen Steckdosen für Elektromobilität oder an gewöhnlichen Steckdosen ist hingegen gerade einmal für knapp ein Drittel bzw. ein Fünftel der Befragungsgruppe sehr wichtig.

In der 11. Ausgabe des jährlich erscheinenden EndkundenMonitors untersucht EUPD Research mittels einer Befragung von knapp 1.900 Photovoltaik-Anlagenbesitzern und -planern verschiedene Aspekte rund um die eigene Hausenergieversorgung. Das Themengebiet der Elektromobilität ist seit mehreren Jahren ein bedeutender Untersuchungsgegenstand, da hiermit eine deutliche Zunahme im Stromverbrauch der privaten Haushalte einhergeht. „Besitzer von Photovoltaik-Anlagen haben die Option, den selbst erzeugten, sauberen Solarstrom für die eigene Elektromobilität zu verwenden. Dies ist einerseits der ökologisch optimalste Weg, die Stromversorgung des E-Autos zu sichern. Andererseits ergeben sich auch deutliche Kosteneinsparungen gegenüber dem regulären Strombezug aus dem öffentlichen Stromnetz.“, kommentiert Mona Guled, Studienleiterin bei EUPD Research.

[1] https://amxe.net/il0429v7-r2wtac2o-kjchlh4y-ddt"contenteditable="contenteditable">https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Fahrzeugzulassungen/2021/pm43_2021_n_10_21_pm_komplett.html?snn=3662144

Quelle: EuPD Research

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