Im Rahmen des Mobilitätsprojekts „Central European Green Corridors” (CEGC) wurden insgesamt 115 Schnellladestationen für E-Autos in fünf europäischen Ländern errichtet. Gefördert wurde das Projekt von der EU.

115 Schnellladestationen im Central European Green Corridor

Mit dem Elektro-Auto in den Koratien-Urlaub? Bis jetzt dürfte diese Frage bei vielen E-Auto-Besitzern eher Bedenken als Sorglosigkeit ausgelöst haben. Zu groß ist die Angst vor einer leeren Batterie im Niemandsland, Abschlepp-Aktionen und verlorenen Nerven.  Mit dem Wort „Reichweitenangst“ bekam dieses Problem sogar einen eigenen Namen. 

20 Ladestationen auf 400 Kilometern

Damit soll nun aber Schluss sein: die EU hat im Rahmen des Central European Green Corridors die Installation von ingesamt 115 Schnellladestation in fünf Ländern gefödert. Über 20 Ladestationen gibt es jetzt zum Beispiel auf der circa 520 km langen Strecke von München nach Bratislava. Auch auf der rund 400 km langen Strecke von Wien nach Ljubljana warten mehr als 20 Ladestationen auf ihren Einsatz. An den Schnellladestationen stehen die Ladetypen CCS, CHADEMO, AC zur Verfügung - damit  kann ein modernes Elektrofahrzeug in 25 bis 30 Minuten auf rund 80 Prozent Ladezustand gebracht werden. 

Bei einer durchschnittlichen Reichweite von Elektro-Autos von über 200 Kilometern sollte sich damit also jede Reichweitenangst erübrigt haben, so die Kommission. 

Ingesamt wurden 60 Stationen in Österreich, 26 in Slowenien, 21 in der Slowakei, 5 in Deutschland, und 3 in Kroatien installiert.

Das Gesamtbudget des grünen Korridor-Projekts liegt bei 7,1 Mio. Euro, der Anteil der EU-Finanzierung beträgt mit rund 3,6 Mio.  Euro die Hälfte. Ermöglicht wurden die Ladestationen im Rahmen der Transeuropäischen Netze (TEN). Mit TEN will die Europäische Union die Mitgliedsstatten besser vernetzen und Verkehrssysteme vereinheitlichen.

 

Quelle: ec.europa.eu/

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