Elektroautos stoßen keine umweltschädlichen Abgase aus und sind zudem viel leiser, gerade im Stadtverkehr. Im Unterhalt sind sie günstig, da die Stromkosten pro 100 km sich auf rund zwei bis drei Euro belaufen und die Batterien weniger wartungsintensiv sind als die Verbrennermotoren. Elektroautos (Erstzulassungen) sind außerdem zehn Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit. Das Elektromobilitätsgesetz räumt Kommunen außerdem das Recht ein, Elektrofahrzeuge hinsichtlich der Parkenmöglichkeiten, der Parkgebühren und bei Durchfahrtsverboten zu privilegieren.

Allerdings sind die Anschaffungskosten höher - auch wenn derzeit bereits an erschwinglichen Modellen getüftelt wird, kostet ein Elektroauto selbst in der unteren Preisklasse schnell 15.000 Euro, nach oben hin sind keine Grenzen offen. Das Stromladen dauert je nach Ladeart noch viel länger als das herkömmliche Kraftstoff-Tanken. Die Batterie wiegt mehrere Hundert Kilogramm und benötigt viel Platz. Und die Reichweite ist derzeit noch geringer als beim Verbrennungsmotor: durchschnittlich 200 - 300 Kilometer. 

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Unser Veranstaltungs-Tipp

Ladeinfrastruktur ko

(© iStock.com / adventtr)

Zur "Woche der Elektromobilität" lädt die RWTH Aachen vom 16.-19. Oktober 2018. Experten.Seminare und Produktionsrundgänge bieten einen interessanten Einblick in die Facetten der Elektromobilität.

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Elektroautos sind - Stand September 2018 - in Neuseeland unterwegs. 2013 waren es nur 210 Fahrzeuge.

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Hier stellen wir interessante, kurze Videos zum Thema Elektromobilität und Energie aus dem World Wide Web vor.

Folge 21: Forscher der TU Graz präsentieren gemeinsam mit Industriepartnern den Prototypen eines robotergesteuerten CCS-Schnellladesystems für Elektrofahrzeuge.