Elektroautos stoßen keine umweltschädlichen Abgase aus und sind zudem viel leiser, gerade im Stadtverkehr. Im Unterhalt sind sie günstig, da die Stromkosten pro 100 km sich auf rund zwei bis drei Euro belaufen und die Batterien weniger wartungsintensiv sind als die Verbrennermotoren. Elektroautos (Erstzulassungen) sind außerdem zehn Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit. Das Elektromobilitätsgesetz räumt Kommunen außerdem das Recht ein, Elektrofahrzeuge hinsichtlich der Parkenmöglichkeiten, der Parkgebühren und bei Durchfahrtsverboten zu privilegieren.

Allerdings sind die Anschaffungskosten höher - auch wenn derzeit bereits an erschwinglichen Modellen getüftelt wird, kostet ein Elektroauto selbst in der unteren Preisklasse schnell 15.000 Euro, nach oben hin sind keine Grenzen offen. Das Stromladen dauert je nach Ladeart noch viel länger als das herkömmliche Kraftstoff-Tanken. Die Batterie wiegt mehrere Hundert Kilogramm und benötigt viel Platz. Und die Reichweite ist derzeit noch geringer als beim Verbrennungsmotor: durchschnittlich 200 - 300 Kilometer. 

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Unser Veranstaltungs-Tipp

Ladeinfrastruktur ko

(© iStock.com / adventtr)

Alles um "Elektromobilität im ÖPNV" dreht es sich am 20. Juni in Essen im Haus der Technik. Informative Praxisbeispiele vermitteln ein Grundverständnis zum Einsatz von Elektrobussen.

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Elektroautos jährlich will der japanische Autohersteller Nissan ab 2023 verkaufen. Das Ziel ist Teil des angekündigten „Nissan Sustainability 2022“ -  Nachhaltigkeitsplans.

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Hier stellen wir interessante, kurze Videos zum Thema Elektromobilität und Energie aus dem World Wide Web vor.

Folge 18: Wie genau funktioniert eigentlich eine DC-Ladesäule? Die Thüga-Gruppe hat das in einem kurzen Clip sehr anschaulich erklärt. Film ab!