Elektrofahrräder können über einen Front-, einen Mittel- oder einen Heckmotor angetrieben werden. Im ersten Falle sitzt der Motor in der Nabe des Vorderrats und „zieht“ das Fahrrad. Daher ist beispielsweise auf Sand oder glattem Boden Vorsicht geboten, da das Rad leichter durchdrehen kann. Außerdem kann bei diesem Antrieb kein Nabendynamo verwendet werden.

Der Mittelmotor befindet sich zusammen mit dem Akku über dem Tretlager in der Mitte des Elektrofahrrads. Das Hinterrad wird wie bei einem gewöhnlichen Fahrrad über die Kette angetrieben, und auch das Gewicht sitzt hauptsächlich in der Mitte. Bei diesen Rädern gibt es keine Rücktrittbremse, ein Nabendynamo lässt sich jedoch einbauen.

Ist der Elektromotor in der Nabe des Hinterrads angebracht, spricht man vom Heckantrieb. Dadurch dass das Gewicht relativ weit hinten sitzt, kann das Vorderrat beispielsweise in einer Kurve schneller wegrutschen. Bei solchen Räden ist eine Nabenschaltung nicht möglich; ein Nabendynamo kann jedoch verwendet werden.

0
0
0
s2smodern

Unser Veranstaltungs-Tipp

Ladeinfrastruktur ko

(© iStock.com / adventtr)

Zur "Woche der Elektromobilität" lädt die RWTH Aachen vom 16.-19. Oktober 2018. Experten.Seminare und Produktionsrundgänge bieten einen interessanten Einblick in die Facetten der Elektromobilität.

Mehr Infos zum Event

Zahl der Woche

Elektromobilität Zahl der Woche

10.000

Elektroautos sind - Stand September 2018 - in Neuseeland unterwegs. 2013 waren es nur 210 Fahrzeuge.

Video-Fundstück

Hier stellen wir interessante, kurze Videos zum Thema Elektromobilität und Energie aus dem World Wide Web vor.

Folge 21: Forscher der TU Graz präsentieren gemeinsam mit Industriepartnern den Prototypen eines robotergesteuerten CCS-Schnellladesystems für Elektrofahrzeuge.