Elektrofahrräder können über einen Front-, einen Mittel- oder einen Heckmotor angetrieben werden. Im ersten Falle sitzt der Motor in der Nabe des Vorderrats und „zieht“ das Fahrrad. Daher ist beispielsweise auf Sand oder glattem Boden Vorsicht geboten, da das Rad leichter durchdrehen kann. Außerdem kann bei diesem Antrieb kein Nabendynamo verwendet werden.

Der Mittelmotor befindet sich zusammen mit dem Akku über dem Tretlager in der Mitte des Elektrofahrrads. Das Hinterrad wird wie bei einem gewöhnlichen Fahrrad über die Kette angetrieben, und auch das Gewicht sitzt hauptsächlich in der Mitte. Bei diesen Rädern gibt es keine Rücktrittbremse, ein Nabendynamo lässt sich jedoch einbauen.

Ist der Elektromotor in der Nabe des Hinterrads angebracht, spricht man vom Heckantrieb. Dadurch dass das Gewicht relativ weit hinten sitzt, kann das Vorderrat beispielsweise in einer Kurve schneller wegrutschen. Bei solchen Räden ist eine Nabenschaltung nicht möglich; ein Nabendynamo kann jedoch verwendet werden.

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Am 29. August lädt der 3. Hessische Elektromobilitätskongress zum Austausch und Diskutieren ein. Eine begleitende Fachausstellung erwartet die Besucher in Kassel.

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Elektroautos waren im Mai 2018 auf österreichischen Straßen unterwegs.

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Folge 20: Wenn man die Fahrt in einem Elektro-Taxi nicht mit Geld, sondern mit seinen Gesangskünsten bezahlt, ist man im finnischen "Singalong Shuttle" gelandet. Film ab!