Batterien (Akkumulatoren) werden genutzt, um elektrische Geräte netzunabhängig zu betreiben. Die Nachteile der herkömmlichen Batterien (hohes Gewicht, beschränkte Leistung, problematische Entsorgung) wurden lange als prinzipielles Hindernis auf dem Weg zu einer umweltgerechten Stromspeicherung angesehen. 

Mittlerweile gibt es zahlreiche Energiespeichertechniken: elektrochemische (Blei-, Nickel-Cadmium-, Lithium-Ionen-Akkus), elektrostatische (Kondensatoren), elektromechanische (Schwungräder und Druckluft) und thermochemische (Wasserstoff-Brennstoffzelle). Derzeit sind die Lithium-Ionen-Akkus bei Elektrofahrzeugen weit verbreitet. Seit immer mehr Ökostrom aus Windenergie oder Photovoltaik produziert wird, gewinnen Batterien zunehmend an Bedeutung als Speicher für die unstetig erzeugte Elektrizität.

Fachleute sind sich darüber einig, dass der Ausbau der Batterie- und Speichertechnologie die wesentliche Herausforderung der Elektromobilität ist. Nur wenn es gelingt, elektrisch betriebene Fahrzeuge anzubieten, die auch längere Strecken ohne erneutes Aufladen des Akkus zurücklegen können, wird sich die Elektromobilität langfristig durchsetzen. Eng damit verbunden ist die Normierung und Standardisierung, denn nach wie vor sind längst nicht alle Akkus mit sämtlichen Ladegeräten und –stationen kompatibel.

2008 hat die Europäische Union eine Batterierichtlinie zur Herstellung und Entsorgung in Kraft gesetzt.

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Alles Wissenswerte und Aktuelles rund um "Leichte E-Mobilität" diskutiert der VDI auf seiner gleichnamigen Tagung in München. Termin ist der 11. und 12. September.

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