Eine elektrische Zahnbürste kann ohne Stecker und Kabel aufgeladen werden. Dasselbe funktioniert auch bei Elektro-Autos: Beim so genannten induktiven Laden wird eine Primärspule, die mit dem Stromnetz verbunden ist, im Boden versenkt. Wenn Strom durch diese Spule fließt, baut sich ein Magnetfeld auf, das in der Sekundärspule im darüber stehenden Elektrofahrzeug einen elektrischen Strom anregt. Mit diesem „induzierten“ Strom wird die Batterie aufgeladen.

Im Gegensatz zum kabelgebundenen Laden ist dieses Verfahren platzsparend, verschleißfrei und sicher vor Vandalismus. Kosten für Kabel, Stecker und Gehäuse fallen nicht an.

Der Strom kann über induktive Ladestationen jedoch auch in die andere Richtung übertragen werden, also vom Fahrzeug ins Stromnetz, um kurzzeitige Leistungsschwankungen auszugleichen: das sogenannte Vehicle-to-Grid-Prinzip.

 

 

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Unser Veranstaltungs-Tipp

Ladeinfrastruktur ko

(© iStock.com / adventtr)

"Praxisorientierte Lösungen für Ladestationen" heisst es am 4. Juni in München. Das Seminar vermittelt das nötige Grundwissen unter anderem für das Laden von Elektrofahrzeugen.

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Kilometer mit einer einzigen Akkuladung - das ist der neue  "Hypermiling"-Rekord aus den USA für das Tesla Model 3. Nach 32 Stunden Fahrtzeit und einer durchschnittllchen Geschwindigkeit von 40 km/h war die Batterie leer.

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Folge 17: Wie reagieren Menschen, die das erste Mal in einem Elektroauto am Steuer sitzen? Das amüsante Ergebnis zeigt das Video. Film ab!