Eine elektrische Zahnbürste kann ohne Stecker und Kabel aufgeladen werden. Dasselbe funktioniert auch bei Elektro-Autos: Beim so genannten induktiven Laden wird eine Primärspule, die mit dem Stromnetz verbunden ist, im Boden versenkt. Wenn Strom durch diese Spule fließt, baut sich ein Magnetfeld auf, das in der Sekundärspule im darüber stehenden Elektrofahrzeug einen elektrischen Strom anregt. Mit diesem „induzierten“ Strom wird die Batterie aufgeladen.

Im Gegensatz zum kabelgebundenen Laden ist dieses Verfahren platzsparend, verschleißfrei und sicher vor Vandalismus. Kosten für Kabel, Stecker und Gehäuse fallen nicht an.

Der Strom kann über induktive Ladestationen jedoch auch in die andere Richtung übertragen werden, also vom Fahrzeug ins Stromnetz, um kurzzeitige Leistungsschwankungen auszugleichen: das sogenannte Vehicle-to-Grid-Prinzip.

 

 

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Unser Veranstaltungs-Tipp

Ladeinfrastruktur ko

(© iStock.com / adventtr)

Vom 11.bis 13. Januar 2019 dreht sich in Dresden alles um das Thema "E-Bike". Vorgestellt werden aktuelle Innovationen und die neuen Modelle der Saison. Ein Indoor-Testparcours bietet bundesweit die erste Gelegenheit des Jahres zum E-Bike-Probefahren.

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neue Arbeitsplätze werden nach Einschätzung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Zuge der Elektromobilisierung bis 2035 entstehen. Demgegenüber steht die Prognose von ca. 114.000 verlorenen Arbeitsplätzen, davon alleine 83.000 im Fahrzeugbau.

Video-Fundstück

Hier stellen wir interessante, kurze Videos zum Thema Elektromobilität und Energie aus dem World Wide Web vor.

Fehlende staatliche Anreize oder zu wenig Geld für ein importiertes E-Auto sind noch lange kein Grund zum Verzweifeln: Der Automechaniker Alvaro de la Paz hat einen Elektromotor zum Einbauen entwickelt. In seiner Werkstatt in Mexiko-City rüsten er und seine Mechaniker die Autos seiner Kunden um.