Eine elektrische Zahnbürste kann ohne Stecker und Kabel aufgeladen werden. Dasselbe funktioniert auch bei Elektro-Autos: Beim so genannten induktiven Laden wird eine Primärspule, die mit dem Stromnetz verbunden ist, im Boden versenkt. Wenn Strom durch diese Spule fließt, baut sich ein Magnetfeld auf, das in der Sekundärspule im darüber stehenden Elektrofahrzeug einen elektrischen Strom anregt. Mit diesem „induzierten“ Strom wird die Batterie aufgeladen.

Im Gegensatz zum kabelgebundenen Laden ist dieses Verfahren platzsparend, verschleißfrei und sicher vor Vandalismus. Kosten für Kabel, Stecker und Gehäuse fallen nicht an.

Der Strom kann über induktive Ladestationen jedoch auch in die andere Richtung übertragen werden, also vom Fahrzeug ins Stromnetz, um kurzzeitige Leistungsschwankungen auszugleichen: das sogenannte Vehicle-to-Grid-Prinzip.

 

 

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Ladeinfrastruktur ko

(© iStock.com / adventtr)

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Elektroautos sind - Stand September 2018 - in Neuseeland unterwegs. 2013 waren es nur 210 Fahrzeuge.

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