Eine elektrische Zahnbürste kann ohne Stecker und Kabel aufgeladen werden. Dasselbe funktioniert auch bei Elektro-Autos: Beim so genannten induktiven Laden wird eine Primärspule, die mit dem Stromnetz verbunden ist, im Boden versenkt. Wenn Strom durch diese Spule fließt, baut sich ein Magnetfeld auf, das in der Sekundärspule im darüber stehenden Elektrofahrzeug einen elektrischen Strom anregt. Mit diesem „induzierten“ Strom wird die Batterie aufgeladen.

Im Gegensatz zum kabelgebundenen Laden ist dieses Verfahren platzsparend, verschleißfrei und sicher vor Vandalismus. Kosten für Kabel, Stecker und Gehäuse fallen nicht an.

Der Strom kann über induktive Ladestationen jedoch auch in die andere Richtung übertragen werden, also vom Fahrzeug ins Stromnetz, um kurzzeitige Leistungsschwankungen auszugleichen: das sogenannte Vehicle-to-Grid-Prinzip.

 

 

0
0
0
s2smodern

Unser Veranstaltungs-Tipp

Ladeinfrastruktur ko

(© iStock.com / adventtr)

Am 29. August lädt der 3. Hessische Elektromobilitätskongress zum Austausch und Diskutieren ein. Eine begleitende Fachausstellung erwartet die Besucher in Kassel.

Mehr Infos zum Event

Zahl der Woche

Elektromobilität Zahl der Woche

487

Hersteller von Elektroautos gibt es derzeit in China.

Video-Fundstück

Hier stellen wir interessante, kurze Videos zum Thema Elektromobilität und Energie aus dem World Wide Web vor.

Folge 21: Forscher der TU Graz präsentieren gemeinsam mit Industriepartnern den Prototypen eines robotergesteuerten CCS-Schnellladesystems für Elektrofahrzeuge.