Was bedeutet es, wenn ein Pedelec eine Anfahrhilfe hat?

Ein Pedelec mit Anfahrhilfe (auch Schiebehilfe genannt) ist eine Mischform aus Pedelec und E-Bike: Das Rad kann ohne Pedaltreten eine Anfahrtsgeschwindigkeit von rund 6 km/h erreichen. Diese Funktion wird normalerweise über einen Hebel am Lenkrad ausgelöst. Das Rad "beschleunigt" sozusagen bis auf Schrittgeschwindigkeit. Besonders bei steilen Rampen, in Kelleraufgängen etc. kann die Anfahrhilfe ein sehr nützlicher Helfer sein.

Bei einem Pedelec mit Anfahrhilfe sollten Sie mit Ihrer Versicherung klären, ob Ihre Privathaftpflicht ausreicht. Viele Versicherer nehmen Pedelecs mit Anfahrhilfe mit in die Privathaftpflicht auf, wenn sich die Anfahrhilfe bei spätestens 6 km/h abschaltet.

Seit dem 21. Juni 2013 werden Pedelecs mit Anfahrhilfe übrigens vom Gesetzgeber offiziell als herkömmliche Fahrräder eingestuft. Was bedeutet das für den Fahrer? Seitdem gibt es keine Altersbegrenzung bei Pedelecs mit Anfahrhilfe mehr, und es ist auch keine Mofaprüfbescheinigung mehr erforderlich.

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