Elektroautos sind mit Strom betriebene Personenkraftwagen. Ihr  Elektromotor wandelt die in einem Akku gespeicherte elektrische Energie in mechanische Energie um, wodurch es bewegt wird. An Ladestationen oder Stromtankstellen wird der Akku eines Elektroautos aufgeladen. Reine Elektroautos werden auch BEV (Battery Electric Vehicle) genannt. Davon abzugrenzen sind die PHEV (Plug-In Hybrid Vehicle) sowie die HEV (Hybrid Electric Vehicle).

Besonders die ökologisch motivierte Diskussion um die Reduzierung von CO2-Emissionen, den Treibhauseffekt und die Erderwärmung werteten den Ruf des Elektroautos als umweltfreundliche Alternative zum mit fossilen Treibstoffen betriebenen PKW in den letzten Jahren erheblich auf. Mit dieser Entwicklung einhergehend haben internationale Automobilhersteller mit der Serienproduktion von Elektroautos begonnen. Die voranschreitende Entwicklung der Batterien-bzw. Akkutechnologie - beispielsweise für die Lithium-Ionen-Akkus - lässt die Reichweiten von Elektroautos wachsen.

Im August 2009 verabschiedete die deutsche Bundesregierung den „Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität“ mit dem Ziel, bis zum Jahr 2020 eine Million elektrisch betriebene PKW auf deutsche Straßen zu bringen. Um dies zu erreichen, unterstützte die Bundesregierung bis zum Jahr 2011 Forschungsprojekte mit 500 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II. Ingesamt existieren zwischenzeitlich umfangreiche Förderungs-und Forschungsprogramme von Bund, Ländern und Kommunen, um die Elektromobilität als festen Bestandteil in der deutschen Infrastruktur zu verankern und auszubauen.

0
0
0
s2smodern