Der Vulkanradweg bietet herrliche Landschaften

Auf dem Vulkanmassiv durch dörfliche Idyllen - der Vulkanradweg punktet auf diesem Abschnitt mit schönen Aussichten und einem Schlossparkbesuch.

Ab Stockheim radelt man auf der Trasse der früheren Oberwaldbahn, vorbei am ehemaligen Bahnhof Selters unterhalb von Ortenberg. Auf der anderen Seite der Nidder heben sich die in viel Grün eingebetteten Häuser von Eckartsborn markant ab. Von Fern grüßt das „Krautfaß“, der sehenswerte Bergfried der Wehranlage Lißberg. Am Abzweig Lißberg lädt der  „Ort der Frische“ zur Pause, empfehlenswert ist kurz danach auch ein überdachter Rastplatz mit Infotafel.  Der Weg führt am schattigen Waldrand entlang kaum merklich bergauf.

Auf den alten Bahndämmen stellt sich Eisenbahnfeeling ein. In Hirzenhain steht das Eisenkunstguss-Museum (Besichtigung sonntags). Aus dem Tal geht es durch Hochwald nach Gedern. In langen Serpentinen „schraubt“ sich der Weg,  sanft ansteigend, durch die Wiesen mit schönen Aussichten hinauf nach Ober-Seemen. Nach Hartmannshain, dem Scheitelpunkt, geht es sanft bergab.

Genussradeln an Bermuthshain und Crainfeld vorbei (Einkehr) und in einem Bogen um Ilbeshausen herum. Auf einem hohen Bahndamm an Herbstein vorbei (lohnender Abstecher, ca. 2 Kilometer). Weiter, im Wesentlichen bergab, taucht linkerhand Schloss Eisenbach auf. Der Park ist zugänglich, das Schloss in Privatbesitz (Tipp: Biergarten in der Burgpost-Gaststätte). Einfahrt in Lauterbach am Steinigsgrund. Hier trifft man auf die Markierung des R 7. Dieser führt in das historische Zentrum.

Aus der Stadt heraus verläuft der Bahnradweg auf der Trasse des R2 / R7a. Bis Wartenberg geht es leicht bergab entlang der Bundesstraße. Dann schönes Radeln zwischen Wiesen und Weiden im lieblichen Tal der Lauter. Vorbei an der Ruine Wartenberg (schöne Aussicht) zunächst bergan zum Südhang des Gackenberges. Interessant: historische Grenzsteine und kurz danach oben am Waldrand ein Platz zum Rasten mit herrlicher Sicht. Es folgt gemütliches Radeln nach Bad Salzschlirf.

Der Bahnradweg (auch R7a) führt links flussabwärts in das Tal der Schlitz und verläuft wieder auf einer ehemaligen Bahnstrecke. In Höhe Bernshausen gibt es einen Radler-Rastplatz mit Toiletten. Im großen Bogen nähert sich der Radweg, vorbei am Freibad, Campingplatz und Schloss Hallenburg, dem Etappenort Schlitz.

Tour-Daten

Daten

Dauer: 02:05  Stunden

Länge: 27,8 Kilometer

Schwierigkeitsgrad: schwer

Aufstieg: 269 m

Abstieg: 269 m

Höchster Punkt: 544 m

Beste Jahreszeit: Ganzjährig möglich

Anfahrt mit dem Zug: Glauburg-Glauberg bzw. Glauburg-Stockheim: aus Frankfurt mit RB 34 (Niddertalbahn), aus Gelnhausen o. Gießen RB 36 (Lahn-Kinzig-Bahn); Ziel: Schlitz- R7A, R1.

Mit dem Auto: A45, AS Altenstadt, B521, weiter Glauburg.

Interaktive Karte

 

Quelle: Wandermagazin, Bonn

Mit freundlicher Unterstützung von Outdooractive GmbH & Co. KG, Immenstadt

 

 

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