Entlang der Niddaroute: Das Alte Rathaus in Schotten

Von der Niddaquelle durch Fachwerksidylle zur Finanzmetropole Frankfurt am Main.

Start ist an der Niddaquelle auf dem Hoherodskopf. Parken möglich auf dem Parkplatz "Niddaquelle" an der L3291 (Ulrichstein-Hoherodskopf). Der Nidda-Radweg folgt dem romantischen Flusslauf der Nidda. Das Flüsschen entspringt auf über 700 m Höhe im Zentrum des vulkanischen Vogelsberges und mündet nach knapp 100 km bei Frankfurt-Höchst in den Main. Der parallel dazu verlaufende Radweg ist leicht zu befahren, da der Weg sanft bergab geht. 

Er führt durch so unterschiedliche Landschaftsräume wie den wald- und wasserreichen Hohen Vogelsberg, den reich strukturierten Unteren Vogelsberg mit Wiesen, Hecken und Streuobst sowie die goldene Wetterau mit Äckern und feuchten Auen.

Vogelbeobachtungspunkte, Erlebnistationen am Flusslauf – erstaunlich natürlich und vital zeigt sich das Flüsschen dem Radler. Es endet in der Rhein-Main-Ebene, die heute einer der dichtbesiedeltsten Kulturräume Mitteleuropas ist. Auf der Niddaroute lässt sich der Wechsel der Landschaft gut erleben. Und an der Nidda selbst sind dabei an verschiedenen Stellen die bereits erfolgten und aktuellen Renaturierungen zu erkennen, die dem Fluss einen Teil seiner ursprünglichen Dynamik und Artenvielfalt zurückgegeben haben. Viel Charme besitzen die Orte, die Einkehr und Übernachtungsmöglichkeiten bieten. 

Idyllisch sind Staden, das „Klein-Venedig“ der Wetterau, und Bad Salzhausen, das kleinste Staatsbad Hessens. Imposant ist die Basilika in Ilbenstadt. Typisch fachwerkstädtisch sind Schotten und Nidda. Auch in anderen Orten gibt es, wie in Bad Vilbel, alte Ortskerne zu entdecken – bis hin zu römischen Siedlungsresten.

 Im Bereich der Stadt Frankfurt schließlich bildet die Nidda mit ihrem Uferradweg und den angrenzenden Parks eine grüne Ader durch den Ballungsraum: Was wäre der Frankfurter Grüngürtel ohne die Nidda? Und an der Wörthspitze, wo die Nidda mündet, überspannt eine Bogenbrücke den Fluss, dümpeln Hausboote im Wasser, lädt die Altstadt zu einer Besichtigung und die Höchster Gastronomie gibt Gelegenheit zu einer Rast - im Sommer mit Biergärten auf dem Schlossplatz.

 

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