China Verbot von Verbrennern

Die zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt plant Berichten zufolge, den Import und die Zulassungen von Autos mit fossilem Antrieb zu verbieten. Bis das neue Gesetz in Kraft tritt, wird aber wohl noch einige Zeit vergehen.

Zeitplan für Verbrenner-Aus

Nachdem in Europa bereits Schottland, Frankreich und Norwegen das baldige Aus von Autos mit Verbrennungsmotoren bekannt gegeben haben, zieht jetzt auch die Volksrepublik China mit: Xin Guobin, Vizeminister für Industrie und Informationstechnologie, gab bekannt, dass die chinesische Regierung an einem Zeitplan für das Ende von konventionellen Fahrzeugen arbeite.

Allerdings will man den Autobauern - heimisch wie ausländisch - genügend Zeit für die Umstrukturierung geben. "Für einen solch großen Markt wie China kann das Verbot auch erst 2040 in Kraft treten", hieß es. Man rechne mit bedeutenden Auswirkungen auf die Umwelt und China´s Autoindustrie.

Der Markt für Elektro-Autos im Reich der Mitte ist für Autohersteller so attraktiv wie kaum ein anderer, das Potenzial ist groß. 2016 wurden in China 500.000 Plug-in-Hybride und Batteriefahrzeuge verkauft, bis 2020 will Peking 5 Millionen Ladesäulen in Betrieb nehmen. Vor allem einheimische Marken verkaufen sich in China besonders gut. Marktführer ist BYD Auto mit Sitz in Shenzen.

In Deutschland sind Verbotspläne von Verbrennern derzeit noch kein Thema, wie Kanzlerin Merkel jüngst bekräftigte.

 

Quelle: bloomberg.com

 

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