Bayern: Zweiter Förderaufruf für Ladeinfrastruktur-Ausbau

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat erneut zu Förderanträgen für den Ausbau der Ladeinfrastruktur aufgerufen. Die zweite Runde ist begrenzt auf die emissionsstärksten Städte Bayerns: Augsburg, München, Nürnberg, Regensburg und Würzburg. Bis 2020 sollen insgesamt 7.000 öffentliche Ladesäulen in Bayern errichtet werden.

Heute am 07.03.2018 startet das bayerische Wirtschaftsministerium den zweiten Förderaufruf zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Bayern. Diesmal richte sich der Aufruf an die Städte Augsburg, München, Nürnberg, Regensburg und Würzburg. „Wir konzentrieren uns damit gezielt auf die Städte in Bayern mit besonderer Stickstoffdioxidbelastung. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung in diesen Kommunen", so die Bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner. Bayern wolle damit an dem Ziel festhalten, bis 2020 7.000 öffentliche Ladesäulen in Bayern zu errichten.

Fördersatz um 10 Prozent höher bei Park&Ride-Plätzen

Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Letztere macht 40 Prozent der Ausgaben aus, die beim Aufbau von öffentlich zugänglichen Ladesäulen anfallen. Wenn mit der Ladestation ein zusätzlicher Mehrwert verbunden ist, beispielsweise beim Aufbau an Park&Ride-Parkplätzen, kann der Fördersatz um 10 Prozentpunkte erhöht werden.

Die für das Ladeinfrastrukturprogramm im Doppelhaushalt 2017/18 vorgesehenen Mittel wurden dafür noch einmal aufgestockt, sodass bislang 4,7 Millionen Euro für das Programm "Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern" zur Verfügung stehen. Anträge können ab sofort elektronisch bis 27. April 2018 gestellt werden.

436 zusätzliche Ladesäulen im vergangenen Jahr

Die erste Runde wurde Ende 2017 abgeschlossen. „Im vergangenen Jahr konnten wir insgesamt 220 Anträge mit einem Fördervolumen von 2 Millionen Euro bewilligen. Damit konnten 436 zusätzliche Ladesäulen in Bayern errichtet werden“, gab Ilse Aigner bekannt. Anträge wurden von Kommunen ebenso gestellt, wie von Energieversorgern, mittelständischen Betrieben oder Bildungseinrichtung. Die regionale Verteilung war nach Darstellung des Ministeriums insgesamt ausgewogen. Für die bessere Auffindbarkeit von Ladepunkten wurde der Ladeatlas Bayern eingerichtet. (sih)

 

Mehr zu den Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung lesen Sie im Gastbeitrag von Frau Aigner in der neuen Ausgabe des eMobilJournals, die am 21.03. erscheint. Eine Übersicht aller Förderprogramme von Bund und Ländern finden Sie hier.

 

Quelle: stmwi.bayern.de

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