Das baden-württembergische Landeskabinett hat am Dienstag (20. Juni 2017) die „Landesinitiative Elektromobilität III – Marktwachstum Elektromobilität BW“ beschlossen. Mit ihr sollen die Aktivitäten aus den beiden vorangegangenen Landesinitiativen Elektromobilität I und II fortgeführt und ausgebaut werden. Ziel ist es, dass Baden-Württemberg innerhalb Deutschlands zum Zentrum der Entwicklung und Produktion sowie zum Leitmarkt im Bereich der E-Mobilität wird. 

„Unsere Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind schon heute führend bei der Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung im Fahrzeugbau und werden daher substanzielle Beiträge zur Entwicklung der nächsten Generation der Elektromobilität liefern“

so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. 

Die vom Kabinett beschlossene Initiative gilt für die Jahre 2017 bis 2021. Sie wirkt komplementär zur Bundesförderung und umfasst ein Volumen von insgesamt 43,5 Millionen Euro. Davon sind 25 Millionen Euro für Initiativen des Verkehrsministeriums, 15 Millionen Euro für Aktivitäten des Wirtschaftsministeriums sowie 3,5 Millionen Euro im Bereich des Wissenschaftsministeriums vorgesehen. Acht Millionen Euro davon sollen noch in 2017 investiert werden. 

Gleichzeitig soll der Aufbau von 2.000 Ladesäulen landesweit fokussiert werden, damit künftig im Umkreis von zehn Kilometern eine Lademöglichkeit erreichbar ist. „Zudem werden ausgewählte Fahrzeugflotten und innovative Vorhaben der E-Mobilität gefördert“, betont Verkehrsminister Winfried Hermann.

 Die Förderung von Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenbussen sowie von Elektro-, Plug-In-Hybrid- und Brennstoffzellen-Taxis werde fortgesetzt. Auch Carsharing- und Fahrschulfahrzeuge sollen gefördert werden. 

Im Zuge der schnellen technologischen Entwicklung sollen sukzessive weitere geeignete Flotten identifiziert und gegebenenfalls in die Förderung aufgenommen werden.  „Gemeinnützige Institutionen, insbesondere Pflege- und Sozialdienste, unterhalten bedeutende Fahrzeugflotten und sollen ebenfalls eine Förderung erhalten“, betonte der Verkehrsminister.„In Umweltzonen ist es besonders wichtig, konventionelle Fahrzeuge durch saubere Antriebe zu ersetzen. Das schließt insbesondere die Citylogistik, Kurier-Express-Paket-Dienste, Lieferdienste und die Einzelhandelslogistik ein.“ 

Zudem soll das neue Technologietransferprogramm „Innovative Mobilitätstechnologien“ die gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeit von kleinen und mittleren Unternehmen und Forschungseinrichtungen befördern. Weitere Bestandteile der Offensive sind die Intensivierung von Netzwerk- und Gründungsaktivitäten im Bereich neuer Mobilität, die Förderung internationaler Kooperation und Präsentation sowie der Ausbau beruflicher Ausbildung und damit der Fachkräftesicherung im Themenfeld Mobilität. 

21.06.2017 | Quelle: baden-wuerttemberg.de  | emobilserver.de © ITM InnoTech Medien GmbH

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