Ramona Pop, Wirtschaftssenatorin Berlin

Gute Nachrichten für Berliner Unternehmen: mit dem Programm „Wirtschaftsnahe Elektromobilität“ legt die Hauptstadt ab Juli ein umfangreiches Förderprogramm auf. Zuschüsse bis 8.000 Euro sind möglich.

Sechs Millionen Euro stehen bereit

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) hatte das Förderprogramm am 25. Juni in Berlin vorgestellt. Maximal 4.000 Euro für emissionsfreie Autos und maximal 8.000 Euro für leichte Nutzfahrzeuge können Antragsteller bei einem Umstieg in Anspruch nehmen. Die Berliner Förderung gilt zusätzlich zu dem bundesweiten Umweltbonus und richtet sich in erster Linie an Taxiunternehmen, Carsharinganbieter, Handwerker, Gebäude-, Liefer- oder Pflegedienste.

Bis Ende 2019 bezuschusst Berlin die Kauf-und Leasingprämien von gewerblich, gemeinnützig oder freiberuflich genutzten Pkw und leichten Nutzfahrzeugen bis 2,25 Tonnen mit 4.000 Euro, wenn sie rein batterieelektrisch oder mit Brennstoffzellentechnologie fahren. Für Plug-In-Hybride gibt es immerhin noch 3.000 Euro.

Leichte Nutzfahrzeuge bis 4,25 Tonnen werden mit bis zu 8.000 Euro gefördert. Auch die Anschaffung von Elektro-Rollern und E-Bikes wird mit 500 Euro belohnt. Zusätzlich stellt die Berliner Senatsverwaltung Geld für den Aufbau der Ladeinfrastruktur und für Mobilitätsberater, die Unternehmen und Selbstständige zum Umstieg informieren, bereit. Insgesamt sechs Millionen Euro ist der Fördertopf „Wirtschaftsnahe Elektromobilität“ schwer.

Mit Förderungen gegen Dieselfahrverbote

Berlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller (SPD), will mit dem Maßnahmenpaket vor allem möglichen Diesel-Fahrverboten entgegenwirken. Im Rahmen der Gesprächsrunde „Sauber. Modern. Leistungsfähig. Zukunft der Berliner Mobilität“ mit Entscheidungsträgern aus Wissenschaft, Wirtschaft, landeseigenen Unternehmen, Gewerkschaften und Kammern am 25. Juni betonte Müller, man halte an dem Bestreben fest, Fahrverbote in Berlin möglichst zu vermeiden.

„Die Elektrifizierung des Wirtschaftsverkehrs ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Mobilitätswende. Wir lassen die Berliner Unternehmen nicht allein mit der Herausforderung“, erklärte Wirtschaftssenatorin Pop.


Interessierte Antragsteller können Fragen zum Förderprogramm „Wirtschaftsnahe Elektromobilität“ an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! richten.

 

Quelle: Tagesspiegel / Stadt Berlin

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öffentlich zugängliche Ladepunkte sind derzeit (Stand 30. Dezember) im BDEW-Ladesäulenregister erfasst. Davon sind 12 Prozent Schnelllader. Ende Juli 2018 waren es noch rund 13.500 Ladepunkte.

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