Kuka und der Volkswagen Konzern stellten zum Auftakt des Genfer Autosalons gemeinsam den Laderoboter "CarLa" vor. Der vollautomatische Service-Roboter lädt selbstständig Elektroautos und soll die Akzeptanz der Elektromobilität erhöhen. 

Service-Robotik für Elektroautos

Der Automatisierungsspezialist Kuka und der Volkswagen Konzern haben bei der Volkswagen Group Media Night am 05.03.2018 das Ergebnis des gemeinsamen Forschungsprojekts "e-smart Connect" gezeigt: den Fahrzeug-Laderoboter CarLa. 

Der mobile Kuka Roboter kann in einer speziell entwickelten Anwendung eigenständig ein Elektrofahrzeug mit einer Ladestation verbinden. So muss der Fahrer das Auto lediglich auf einem gekennzeichneten Parkplatz abstellen, das Montieren des Ladekabels übernimmt dann der Roboter für ihn. Bei autonomen Fahrzeugen kann der Passagier schon vorher aussteigen, das Auto sucht sich selbstständig beispielsweise im Parkhaus einen freien Platz und wird dort vom Service-Roboter geladen.

 

Die Volkswagen Group Media Night in Genf -

ab Minute 23:05 stellt VW gemeinsam mit Kuka den Laderoboter "CarLa" vor. 

Im Sommer 2017 hatten Kuka und der Volkswagen Konzern einen Kooperationsvertrag unterzeichnet und die gemeinsame Entwicklung von roboterbasierten Konzepten für die Fahrzeuge der Zukunft vereinbart. Im Zuge des Projekts "e-smart Connect" sollen praxisnahe und benutzerfreundliche Lösungen für das Aufladen der Hochvoltbatterien von Elektrofahrzeugen erarbeitet werden. Bald soll auch der Prototyp eines Roboters für den privaten Ladevorgang folgen.

Kuka und VW sind nicht die ersten, die einen Laderoboter entwickeln. Elon Musk hatte schon im Dezember 2014 über Twitter mitgeteilt, dass sein Unternehmen an einem Laderoboter für Elektroautos arbeitet. Da der Ladevorgang aber ohnehin schon bequem ist - der Deckel öffnet sich z.B. beim Tesla Model S schon serienmäßig von allein - wird der Einsatz von Laderobotern wohl erst mit dem automatisierten Fahren einen echten Mehrwert bieten. (sih)

 

Quellen: KUKA AG, Volkswagen AG

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