Bundespolizei nimmt Ladesäule in Betrieb

Emissionsfrei im Einsatz: Seit Mitte Dezember 2017 nennt die Bundespolizei an ihrer Dienststelle Flughafen München eine Ladesäule ihr Eigen."Wir werden unseren Fuhrpark umweltbewusst umgestalten", verspricht der örtliche Behördenleiter.

Die Beamten nahmen am 13. Dezember 2017 eine - natürlich polizei- und umweltgetreu in blauer Farbe gehaltene - Ladesäule in Betrieb. Der räumlich begrenze Einsatzbereich der Beamten und die Infrastruktur am Flughafen seien prädestiniert für den Einsatz von Elektrofahrzeugen. Die Anschaffung weiterer Elektroautos sei daher in Planung.

"Wo sonst, wenn nicht am Flughafen München sind Elektrofahrzeuge zur Gewährleistung der Sicherheit umweltschonend und zweckmäßig. Wir werden unseren Fuhrpark umweltbewusst umgestalten", so Detlef Karioth, der Leiter der Bundespolizei am Flughafen München.

Ein erstes Streifenfahrzeug vom Typ Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive im Testbetrieb sorgt bereits seit ein paar Monaten dafür, dass die Streifenfahrten der Bundespolizisten die Umwelt rund ums Erdinger Moos weniger belasten. Mit der eigenen Ladesäule können zeitgleich zwei Dienstfahrzeuge geladen werden.  Nach etwa vier Stunden Stromtanken ist eine Maximalreichweite von 170 Kilometern beim aktuell eingesetzten E-Fahrzeug möglich. Die Bundespolizei am Flughafen München ist mit ihren gut 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die zweitgrößte Flughafendienststelle der Bundespolizei in Deutschland.

 

Quelle: Presseportal.de

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