ABB errichtet Schnellladesäulen-Netz in Bulgarien

Der Technologiekonzern ABB hat den Ausbau von Schnellladesäulen in Bulgarien angekündigt. Anfang April 2018 sollen die Schnellladepunkte auf allen wichtigen Bundesstraßen und Autobahnen zu finden sein. Eine erste Route wurde bereits bestückt.

Schnellladesäulen-Netz soll schnellstmöglich ausgedehnt werden

Die internationale Verkehrsroute von Sofia bis zur griechischen Grenze wurde bereits mit den Schnellladestationen namens Terra 53 CJG bestückt. Nach und nach werden die Ladesäulen an weiteren verkehrsrelevanten Straßen in Betrieb genommen. Neben Autobahnraststätten und Tankstellen sollen die Terra 53 CJG auch bei Autohäuser, in stark frequentierten Stadtgebieten und auf öffentlichen Parkplätzen installiert werden. Zwischen 15 und 60 Minuten dauert der Ladevorgang an der Gleichstrom-Ladestation mit 50 kW.

"Die Ladesäulen halten extremen Temperaturschwankungen von - 35 Grad bis + 55 Grad Celsius stand", so ABB. Mittels Remote-Fehleranalyse sollen Störungen an den Terra 53 CJG-Chargern ohne direkten Eingriff vor Ort behoben werden können. "Der Remote-Support ist für unser Geschäft von entscheidender Bedeutung", betont Stefan Spassov, Chef eMobility International. Das Projekt-Partnerunternehmen errichtet und betreibt in Südeuropa unter den Marken Eldive and Spark Ladeinfrastrukturen. Mit dem Schnelllade-Projekt soll die Elektromobilität stärker in dem osteuropäischen Land verankert werden. 

Der Schweizer Energie- und Automatisierungstechnikkonzern ABB beschäftigt in Bulgarien derzeit 2.500 Mitarbeiter.

 

Quelle: automation.com

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