Mit der neu gegründeten Unternehmenssparte Renault Energy Services will der Autokonzern seine Aktivitäten auf die Bereiche Energie, Smart Grid und intelligentes Laden ausweiten. Man wolle in diesen Sparten "aktive Präsenz" zeigen.

 Das Auto als Stromspeicher im intelligenten Stromnetz

Ziel sei es außerdem, in Smart Grid-Projekte zu investieren, indem man Verbindungen zu den verschiedenen Akteuren der Energiewirtschaft aufbaue, ließ Renault verlauten. Die "Start Up-ähnliche" Tochtergesellschaft werde sich dabei hauptsächlich auf die Entwicklung von Smart Charging (intelligentem Laden), Vehicle to Grid (V2G, Bidirektionales Laden) und Wiederverwertbarkeit von Batterien fokussieren.

Dies sei fundamental für die Ausweitung der Elektromobilität. Intelligente Stromnetze und das V2G-Verfahren sorgen dafür, dass Elektroautos bzw. deren Batterien während Belastungsspitzen ihre Energie zurück ins Stromnnetz einspeisen können. So fungieren sie als temporärer Energiespeicher und können beispielsweise den eigenen Haushalt des Fahrers mit der Stromrückzufuhr unterstützen. Das Elektroauto wird bevorzugt dann geladen, wenn es einen Strom-Überschuss aus Erneuerbaren Energien gibt und das Aufladen möglichst preiswert ist.

 

Spannende Projekte zum Thema "Vehicle to Grid" zeigt die Weltkarte (Quelle: The Mobility House)

 

Quelle: Renault

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(© iStock.com / adventtr)

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öffentlich zugängliche Ladepunkte sind derzeit (Stand 30. Dezember) im BDEW-Ladesäulenregister erfasst. Davon sind 12 Prozent Schnelllader. Ende Juli 2018 waren es noch rund 13.500 Ladepunkte.

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