Mit dem Stadtwerk am See in Friedrichshafen hat innogy den 130. Stadtwerke-Partner für sein deutschlandweites Ladenetz gewonnen. Die Kooperation wurde auf der E-world energy & water in Essen bekanntgegeben. 

Damit werde eine der beliebtesten touristischen Regionen Deutschlands stärker für Nutzer von Elektrofahrzeugen erschlossen, betont innogy SE.

„Wir setzen schon seit einigen Jahren auf nachhaltige Energie. Elektromobilität passt daher ideal zu unserer Unternehmensphilosophie – wir stehen für Ökologie und Regionalität“, sagt Alexander-Florian Bürkle, Geschäftsführer des Stadtwerks. „Nach unserem Förderprogramm für E-Bikes und E-Roller ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur der nächste Schritt, die emissionsfreie Mobilität in unserer Region zu stärken.“ 

Ladesäule wird per Smartphone-App oder Smartcable freigeschaltet

Im Ladeverbund können Fahrer von Elektroautos in ganz Deutschland zu den Konditionen des eigenen Autostromvertrags tanken. Dazu schalten sie die jeweilige Ladesäule einfach per Smartphone-App oder Smartcable frei. Die Abrechnung unter den Partnerunternehmen erfolgt über das Backend von innogy. Laden ist auch ohne Vertrag möglich. Gezahlt wird dann per Kreditkarte oder PayPal. 

„Das Engagement des Stadtwerk am See ermöglicht es, mit dem eigenen Elektrofahrzeug die Urlaubsreise in eine der schönsten deutschen Regionen anzutreten und vor Ort unkompliziert nachladen zu können“, sagt Elke Temme, Leiterin Elektromobilität bei innogy. „Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist entscheidend, um die Zahl an Elektroautos auf deutschen Straßen zu erhöhen. Neben der wachsenden Zahl an Ladepunkten in Metropolregionen ist dabei der Ausbau des Ladenetzes in kleineren Städten und ländlicheren Räumen ein wichtiger Bestandteil dieser Entwicklung.“ 

innogy betreibt inzwischen mehr als 5.400 Ladepunkte europaweit. 

09.02.2017 | Quelle: innogy SE | emobilserver.de

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