Wie der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik VDE bekannt gegeben hat, wurde ein neuer VDE|DKE-Arbeitskreis "Backend Kommunikation für Ladeinfrastruktur" ins Leben gerufen - mit dem Ziel, ein standardisiertes Management von Ladevorgängen bei Elektrofahrzeugen zu erarbeiten. 

Denn nach Einschätzung der Normungsexperten fehlt es derzeit vor allem an einheitlichen Standards zwischen Ladesäule und Abrechnungssystemen - die Anforderungen für den Datenaustausch und den Kommunikationsfluss müssten einheitlich aufgebaut sein, fordern die Mitarbeiter des Arbeitskreises.

Nutzerfreundlich und netzverträglich

Auch die IT-Sicherheit und die Anbindung der Elektromobilität an das Smart Grid (intelligentes Stromnetz) würden bei der Entwicklung der Normenreihe berücksichtigt, so der VDE. Das übergeordnete Ziel seien nutzerfreundliche und gleichzeitig netzverträgliche Ladevorgäng, um die Ladeinfrastruktur und somit die gesamte Elektromobilität weiter auszubauen. 

Der eher schleppende Verkauf von Elektrofahrzeugen in Deutschland sieht der Verband symptomatisch für eine ineffiziente und komplizierte Ladeinfrastruktur.

07.07.2017 | Quelle:  vde.com | emobilserver.de © ITM InnoTech Medien GmbH

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