EnBW Schnellladepark

In direkter Nähe zur Ausfahrt ‚43 Bispingen‘ an der A7 steht ein echter Blickfang: Das Verrückte Haus. Es steht auf dem Kopf und bietet diversen optischen Täuschungen ein Zuhause. Wer mit dem E-Auto zwischen Hamburg und Hannover auf der Autobahn unterwegs ist, kann sich hier kurz die Füße vertreten, spannende Fotos machen – und in Zukunft gleichzeitig schnell das Fahrzeug laden. Als Betreiberin des größten Schnellladenetzes in Deutschland errichtet die EnBW in nächster Nähe einen großen Schnellladepark. Der Startschuss für den Bau fiel am 17. September 2021. Noch vor Weihnachten werden hier die ersten E-Autos laden können.

Knapp 60 Kilometer südlich von Hamburg entsteht so ein überdachter Hochgeschwindigkeitsladepark für E-Autos, der in der ersten Ausbaustufe 16 Ladepunkte bietet. Die HPC (High Power Charger)-Ladesäulen der höchsten Leistungsklasse liefern hier – dank 300 Kilowatt Leistung – je nach Fahrzeugtyp bis zu 100 Kilometer Reichweite in nur fünf Minuten. Bei Bedarf kann die EnBW den Park weiter ausbauen – auf bis zu 40 Ladepunkte. Wie an allen EnBW-Standorten wird auch in Bispingen 100 Prozent Ökostrom fließen, den E-Autos über die gängigen Anschlüsse laden. Einen Teil der für den Betrieb benötigten Energie erzeugt der Ladepark dabei direkt auf dem Dach vor Ort: Dieses schützt nicht nur die Besucher*innen vor Wind und Wetter, sondern bietet Fläche für eine Photovoltaik-Anlage mit einer maximalen Leistung von 37 Kilowatt. Wird der Park erweitert, wächst damit auch das Dach und die Solaranlage. Bis zu 92,75 Kilowatt Sonnenergie lassen sich in der letzten Ausbaustufe dann am Standort generieren.

„Wir haben uns wegen der optimalen Lage direkt an der A7 für diesen Standort entschieden“, sagt Timo Sillober, der als Chief Sales and Operations Officer bei der EnBW auch den Bereich Elektromobilität verantwortet: „Wir verdichten so das Ladenetz für den Fernverkehr weiter und machen E-Mobilität noch einfacher und komfortabler.“ Mittlerweile umfasst das Schnellladenetz der EnBW über 600 Schnellladestandorte in ganz Deutschland, täglich kommt im Schnitt ein neuer Standort hinzu. Allein bis 2025 investiert die EnBW jährlich in den weiteren Ausbau. Der Standort bei Bispingen gefalle Sillober nach eigenen Angaben aber auch aus einem anderen Grund – der Nähe zum kopfstehenden Verrückten Haus: „Es versinnbildlicht einfach perfekt, was wir tun: Veraltete Vorstellungen zur Elektromobilität – sie sei etwa nicht fernstreckentauglich – stellen wir auf den Kopf. Das ist nämlich längst nicht mehr der Fall, und das beste Beispiel dafür sind unsere großen Schnellladeparks wie der bei Bispingen.“

Quelle: EnBW

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