puls Studie zur Nutzung der Ladezeit von Elektroautos

Getrieben durch den von der EU verordneten neuen Grenzwert von 95 Gramm CO2 Emissionen pro Kilometer und die Einführung immer neuer Elektroautos nimmt die Elektromobilität auch in Deutschland Fahrt auf.

So hat sich der Anteil der in Deutschland neu zugelassenen Elektroautos 2019 auf knapp 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. Damit verbunden, stellt sich die Frage, was Autofahrer gern tun würden, wenn die Batterien von Elektroautos aufgeladen werden.

Im Unterschied zum „klassischen Tanken“ müssen dafür mindestens 15 Minuten kalkuliert werden. Vor diesem Hintergrund hat die Nürnberger Marktforschung puls bei 1.024 Autofahrern nachgefragt, was diese beim Laden von Elektroautos am liebsten tun würden. Im Ergebnis zeigt sich, dass der Phantasie hier keine Grenzen gesetzt sind: Ganz oben steht „Shopping“ (19 Prozent) gefolgt von Kaffeetrinken (18 Prozent), Essen und Trinken (13 Prozent), Lesen (10 Prozent) und Ausruhen/Schlafen (8 Prozent). Jeweils 5 Prozent würden im Internet surfen beziehungsweise arbeiten oder Videos schauen/streamen (2 Prozent).

Lediglich 10 Prozent haben noch keine Vorstellung davon, wie sie die Ladezeit mit Leben füllen würden. „Ladeweile“ kommt von daher wohl nicht auf. Im Gegenteil: Von den Zwangspausen beim Laden von Elektroautos wird wohl neben „Shopping“ die Gastronomie am stärksten profitieren. „Wenn wir an die Entwicklung der ehemals tristen Tankstellen zu einladenden Bistro-Treffpunkten denken, resultieren aus der Elektromobilität wohl auch für Autohäuser ähnliche Chancen“, kommentiert puls Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner die Ergebnisse.

Quelle: puls Marktforschung GmbH

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